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EU-Kommission und Industrie will Internet sicherer und freundlicher für Kinder machen
02 Dez 2011
EU-Kommission und Industrie will Internet sicherer und freundlicher für Kinder machen
Gründlungsmitglieder dieser von der Kommission angeregten Koalition sind: Apple, BSkyB, BT, Dailymotion, Deutsche Telekom, Facebook, France Telecom-Orange, Google, Hyves, KPN, Liberty Global, LG Electronics, Mediaset, Microsoft, Netlog, Nintendo, Nokia, Opera Software, Research in Motion, RTL Group, Samsung, Sulake, Telefonica, Teliasonera, Telenor Group, Tuenti, Vivendi, Vodafone. Wichtige Anliegen sind die Schaffung einfacherer Meldemöglichkeiten für schädliche Inhalte, die Verwendung altersgerechter Datenschutzeinstellungen und ein größeres Angebot an Werkzeugen für die elterliche Kontrolle, um den Bedürfnissen einer neuen Generation Rechnung zu tragen, die immer jünger online geht.
Die Vizepräsidentin der Kommission, Neelie Kroes, sagte hierzu: „Die neue Koalition soll dafür sorgen, dass Kindern wie Eltern transparente und kohärente Schutzwerkzeuge zur Verfügung stehen, damit sie die Online-Welt bestmöglich für sich nutzen können. Die Gründungsmitglieder der Koalition sind auf dem Gebiet der Online-Sicherheit der Kinder bereits führend tätig. In Zusammenarbeit werden wir den Takt für die gesamte Branche vorgeben und eine solide Grundlage schaffen, damit sich Kinder selbstbewusst in der Online-Welt bewegen können.“
Die Gründungsmitglieder der Koalition haben sich auf Zielsetzungen verständigt, die fünf Aktionsbereiche umfassen:
- Einfache und solide Meldemöglichkeiten: leicht auffindbare und wiedererkennbare Funktionen in allen Geräten, um ein effektives Melden und Bearbeiten von für Kinder schädlich erscheinenden Inhalten und Kontakten zu erlauben;
- Altersgerechte Datenschutzeinstellungen: Einstellungen, die den Bedürfnissen der verschiedenen Altersgruppen gerecht werden (solche Einstellungen legen fest, in welchem Umfang Informationen über den Benutzer eingesehen werden können, z. B. ob Kontaktangaben oder Fotos nur den eigenen Freunden oder der allgemeinen Öffentlichkeit zugänglich sein sollen;
- Breitere Inhaltsklassifizierung: Entwicklung eines allgemeingültigen Alterseinstufungskonzepts, das übergreifend verwendet werden kann und den Eltern verständliche Alterskategorien anbietet;
- Stärkung der elterlichen Kontrollmöglichkeiten: aktive Förderung benutzerfreundlicher Werkzeuge, um deren möglichst breite Nutzung zu erreichen;
- Wirksame Entfernung von Material über Kindesmissbrauch: Verbesserung der Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden und Meldestellen, damit Material über sexuellen Kindesmissbrauch proaktiv aus dem Internet entfernt wird.
Bei der Koalition handelt es sich um eine freiwillige Kooperationsinitiative. Die Kommission erwartet, dass die von den Gründungsmitgliedern entwickelten Lösungen auf breiter Basis übernommen und von einer wachsenden Zahl anderer Unternehmen verwendet werden. Neue Mitglieder sind willkommen.






