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Table Ronde in Bergem
06 Mai 2010
Table Ronde in Bergem
Mit dem ersten von einer ganzen Reihe an Rundtischgesprächen rund um das Thema „Herausforderungen und Risiken moderner Medien“ hat der a.s.b.l. „Salon International du Livre de l'Enfance et de la Jeunesse“ zusammen mit Partnern und Autoren die neue Broschüre „Kuck mat wat deng Kanner maachen !“ am Mittwochabend im Kulturzentrum in Bergem vorgestellt.
Nico Meisch, Verantwortlicher des Bereichs „Famille, Enfance et Jeunesse“ im Familienministerium, eröffnete die Veranstaltung und erklärte die Wichtigkeit, gerade bei Kindern und Jugendlichen die Sensibilisierung für einen verantwortungsbewussten und sicheren Umgang mit den neuen Medien zu verstärken. Aktivitäten in diesem Bereich werden durch ein entsprechendes Regierungsprogramm unterstützt.
Der Präsident der a.s.b.l. „Salon International du Livre de l'Enfance et de la Jeunesse“, Michel Birger, freute sich ganz besonders, die neue Broschüre „Kuck mat wat deng Kanner maachen !“ als dritte Veröffentlichung vorzustellen. Die Broschüre richtet sich insbesondere an Eltern und gibt einen Überblick auf verschiedene Aspekte der Mediennutzung durch Beiträge von Experten aus unterschiedlichen Perspektiven.
Während des Rundtischgesprächs stellten die Experten ihre Themen vor.
Marianne Rodesch vom Ombuds-Comité fir d’Rechter vum Kand zeigte anhand realer Beispiele aus Luxemburg die Verbreitung von Gewalt gegen Kinder auf und betonte wie wichtig es gerade in der heutigen Zeit ist, sich Zeit für die Kinder zu nehmen.
Claude Schock, Vertreter des Bildungsministerium, legte seinen Schwerpunkt auf den kritischen Umgang mit Online-Inhalten. Die Frage „Wie lange vor dem Bildschirm ist normal?“ ist nach Meinung von Peter Kagerer, Psychologe, Anonym Glécksspiller asbl, nicht konkret beantwortbar. Wichtig ist es, Medienkompetenz vorzuleben und eine offene Sichtweise zu wahren.
Dr. André Melzer, Psychologe an der Universität Luxemburg, referierte über gewalthaltige Videospiele und deren Wirkung: Was fasziniert Jugendliche? Was sind die Folgen? Sein Rat an die Eltern: Orientierung geben, begleiten und die konstruktive Diskussion mit den Kindern pflegen.
Georges Knell präsentierte das Angebot von LuSI – Luxembourg Safer Internet als luxemburgisches Sensibilisierungszentrum im europäischen Netzwerk Insafe und die LISA-Stopline als effizientes Mittel zur Meldung illegaler Online-Inhalte in Kooperation mit dem Inhope-Netzwerk vor.
Pascal Steichen, IT-Experte und Leiter des GIE (Groupement d’intérêt économique) Informationssicherheit stellte das Informationssicherheitsportal CASES vor und berichtete über neue Trends in der Internetwelt.

Die gut besuchte Veranstaltung stieß auf großes Interesse bei den Teilnehmern. Was kann man gegen Fotos unternehmen, die ohne vorheriges Einverständnis in ein Facebook-Profil gestellt werden?, Wie sicher sind die Facebook-Einstellungen?, Wie sicher ist e-Banking? und weitere Fragen aus den Zuhörerreihen zeigten, welche Probleme die Internet-Benutzer beschäftigen. Die Antworten der Experten ließen durchscheinen, Beim anschließenden Cocktail standen die Experten dem Publikum für vertiefende Gespräche zur Verfügung.
Die Broschüre „Kuck mat wat deng Kanner maachen !“ liegt bei allen Libos und den verschiedenen Partnern aus und kann über LuSI oder CASES bestellt werden.
Die PDF-Version steht hier zum Download bereit.
Agenda
- 07February
- Safer Internet Day 2012
- 10February
- Clervaux - Conférence pour parents






