Downloads

Die Verlockung ist groß: In Minutenschnelle den neusten Blockbuster auf den Rechner laden, oder ein Musikalbum sein eigen nennen, das der Künstler erst in zwei Wochen auf den Markt bringen möchte - und das alles für lau!

Besonders Kinder und Jugendliche laden Musik und Filme gerne von Online-Tauschbörsen herunter. Meistens verletzt allein die Bereitstellung der Dateien auf diesen Netzwerken schon das Urheberrecht. Juristisch noch kritischer ist die Tatsache, dass eine von dort heruntergeladene Datei oft automatisch für andere NutzerInnen zum weiteren Download angeboten wird. So wird ein Werk oft hunderttausendfach vervielfältigt, ohne dass sein Urheber dafür entschädigt wird

Ein weiteres Problem: Oft verstecken sich Viren oder andere Schadprogramme in den vermeintlich harmlosen Dateien. Diese können den ganzen Computer lahm legen, sensible Informationen ausspionieren und vorhandene Dokumente löschen. Nicht ganz so verheerend wie eine Flut an Viren, aber dennoch unangenehm: Auf den Tauschbörsen tummeln sich massenhaft pornografische Videos, die oft unter dem Decknamen von bekannten Filmen auftauchen. Statt des neusten Kinohits gibt es dann ungewollt jede Menge Schlüpfriges.

Illegale Downloads sind eine grobe Urheberrechtsverletzung, die juristisch verfolgt werden kann.

Auf der sicheren Seite ist man nur, wenn man die Finger davon lässt. Mittlerweile gibt es viele Webseiten, auf denen man legal gegen Bezahlung solche Dateien (in Bestqualität und ohne Virus) downloaden kann.

Mehr zum Thema "Urheberrecht" gibt es in der entsprechenden Rubrik.

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