Genres

Klassische Adventures

Im direkten Vergleich mit Büchern sind klassische Adventures die Romane unter den Spielen. Der Spieler spielt einen oder mehrere Charaktere, die in ein Abenteuer, eine Verschwörung oder Kampagnen verwickelt werden. Es gibt oftmals riesige, detailreiche Welten, die für stundenlanges Spielvergnügen sorgen können. Rätsel und Logikaufgaben müssen gelöst werden, in den meisten Fällen ohne Zeitdruck. Gegenstände aus dem Inventar müssen eingesetzt und kombiniert (Point & Click), Informationen erworben und Antworten in Dialogen per multiple-choice gegeben werden. Klassische Adventures sind im Wesentlichen gewaltlos und sind daher oftmals nicht altersbeschränkt, jedoch sind aufgrund ihrer Komplexität jüngere Kinder seltener Zielgruppe dieser Spiele.

Klassische Adventures reizen vor allen Dingen Spieler, die in Ruhe und ohne Zeitdruck knobeln und Rätsel lösen wollen, und dabei eine interaktive Geschichte erleben möchten.

Beispiele für Klassische Adventures:

  • Edna bricht aus (Daedalic)
  • Machinarium
  • Monkey Island
  • Day of the Tentacle

Action Adventures

Bei Action Adventures stehen Abenteuer und Action im Vordergrund. Der Spieler steuert seine Spielfigur durch abenteuerliche Aufgaben, z.B. durch den Dschungel, Verliese, Katakomben, geheimnisvolle Inseln etc. Hierbei kommt es zu Schusswechseln, Gefechten und Prügeleien mit Widersachern und oftmals müssen Rätsel gelöst, Geheimgänge gefunden und ähnliche Herausforderungen bestanden werden. Die vermittelte Spannung und der Realismusgehalt variieren sehr stark von Spiel zu Spiel.

Die unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten und Szenarien sprechen Spieler aus verschiedenen Interessensbereichen an. Grundsätzlich ist es für Kinder und Jugendliche reizvoll, den Helden eines interaktiven, actiongeladenen Abenteuers zu lenken, und ihn beim „Großwerden“ zu begleiten. Der Einfluss des eigenen Handelns auf das Schicksal des Helden liefert großen Spielspaß.

Beispiele für Action Adventures sind:

  • Harry Potter 4
  • Lara Croft
  • The legend of Zelda

Arcade-Spiele

Wie einst in der Spielhalle geht es bei Arcade-Spielen darum, Punkte zu sammeln und Endziel ist, die höchstmögliche Punktzahl zu erreichen (den sog. Highscore). Geschick und Reaktionsfähigkeit sind gefordert. Der Einstieg ins Spiel ist meist sehr einfach und unkompliziert, bei einfacher Steuerung und einfacher Spieleaufgabe.

Man kann folgende Unterkategorien bilden:

 

Arcade-Racer

Hier geht es darum, Autos, Boote, Flugzeuge, blitzschnelle Maschinen jeglicher Art im Wettbewerb mit anderen ins Ziel zu bringen. Der Spaß besteht oftmals auch darin, seine Gegner zu attackieren durch Rammen oder mit Waffen (vom Bananenwerfen bis zum Raketenwerfen). Action und Spaß beim Punkte erzielen sind den Spielern wichtiger als Realismus.

 

Arcade Beat´em Up

Der Spieler kämpft mit seiner Spielfigur gegen Gegner, meist fantasievolle Charaktere mit unterschiedlichen Spezialfähigkeiten. Um das Spiel zu beherrschen sind Bewegunskombinationen zu erlernen. Es gibt Spiele, in denen Realismus im Vordergrund steht, aber auch Spiele, in denen magische Attacken, unendlich lange Luftkämpfe und wegbrechende Untergründe bewusst die physikalischen Regeln der Realität brechen.

 

Arcade Shoot´em Up

Hier geht es auch darum, möglichst viele Punkte zu sammeln. Der Start ins Spiel ist einfach. Der Spieler lenkt ein kleines Raumschiff, ein Fantasiegefährt oder militärisches Gerät und es gibt viele Angreifer. Die Aufgabe besteht darin, gegen diese Übermacht von Angreifern zu bestehen und die Oberhand zu behalten, den Gegner auszuschalten und sich zum Boss, dem großen Endgegner, vorzuarbeiten.

 

Arcade-Musik-/Partyspiele

Solche Musikspiele werden gerne gemeinschaftlich gespielt, z.B. auf Partys.

Hier versucht der Spieler eine möglichst punkteeinbringende Leistung auf Plastikinstrumenten, Tanzmatten, Schlagzeug, Mikrofon, Gitarren und Ähnlichem hinzulegen. Wie immer kann jeder leicht einsteigen, um jedoch richtig gut zu werden erfordert es viel Training und Geschick. Je nach Spiel können mehrere Spieler gleichzeitig zusammen spielen.

Beispiele: Singstar, Guitar Hero, Beatmania,…

 
Arcade-Geschicklichkeitsspiele

Ein sehr einfaches aber fesselndes Spielekonzept. „Pong“ ist das bekannteste Spiel dieser Gattung und eines der ersten kommerziellen Computerspiele überhaupt. Spiele dieser Art erfordern Geschicklichkeit, Ruhe, Konzentration, eine gute Augen-Hand-Koordination, planendes Denken und Reaktionsvermögen.

Beispiele: Pong, Pacman, Bomberman, ...

 

Alternate Reality Games

Diese Art des Spiels ist noch recht jung und bezeichnet eine Spielform, bei der unter Einsatz verschiedener Medien die Grenzen zwischen Realität und Fiktion bewusst verwischt werden. Alternate Reality Games sind eng verwandt mit der Methode des viralen Marketing, welche zur  Bewerbung neuer Produkte oder Dienstleistungen herangezogen wird, ohne diese direkt zu benennen oder das Spiel als Werbemittel erkennen zu lassen.

Das Spiel besteht oft darin, dass auf verschiedene Seiten im Internet zurückgegriffen wird und dann Ereignisse aus der Spielewelt hinaus in die reale Welt des Spielers hineinreichen, z.B. in Form von E-Mails, Blogs, Telefonanrufen, Post, Chat/Messaging, Artefakten/Orten aus der realen Umgebung des Spielers sowie Ereignisse oder Veranstaltungen in der realen Welt des Spielers, bei denen Schauspieler mit den Spielern interagieren. Die Spieler müssen zusammenarbeiten und Rätsel lösen.

Beispiel: „The Secret World“, dreht sich um den 21. Dezember 2012

Denkspiele

Hier geht es mehr um Denkfähigkeit als um Geschicklichkeit. Kombinationsaufgaben und das Lösen von Problemen bilden den Kern jeglicher Aktivität. Oft sind solche Spiele grafisch eher einfach und zweidimensional.

Jump 'n' Run

Im Kern dreht sich hier alles um große, fantasievolle, themenorientierte Welten und der Erfüllung nicht-kriegerischer Aufgaben. Der Spieler steuert eine oder mehrere Spielfiguren. Diese können hüpfen, springen, rennen und/oder fliegen. Sie müssen verschiedene Hindernisse überwinden, auf Plattformen springen. Neuere Jump´n´Run Spiele sind oftmals verbunden mit bestimmten Missionen, Adventure-Elementen. Immer häufiger sind sie auch in 3-D Grafiken produziert.

Beispiele für Jump 'n' Run-Spiele sind: Jill of the Jungle, Commander Keen, Super Mario Brothers

Brett- und Kartenspiele

Auch Gesellschaftsspiele aus der „Offline-Welt“ erfreuen sich seit jeher großer Beliebtheit in Form digitaler Angebote. Brett- oder Kartenspiele liefern klassische Spielvorlagen, meist mit komplexem, bekanntem Regelwerk und Mehrspielermodus. Die grafische Umsetzung hält sich stark an das Original.

Beispiele für dieses Genre sind:Schach, Bridge, Poker, Solitaire

Kinder/Kreativ bzw. Edutainment

Es gibt schulbezogene Lern- und Infospiele, die Lerninhalte spielerisch vermitteln wollen.

Einfache, bunte Aufgaben trainieren kreative und produktive Fähigkeiten. Diese Spiele knüpfen meist bei Erfahrungen mit anderen Medien der jüngsten Spieler an, so werden z.B. Lieblingsfiguren ausgemalt oder diese in Szenerien eingesetzt.

Hierzu gehören Trainingsprogramme für bestimmte Schulfächer, ebenso wie kindgerechte Lexika, Schreib-, Mal- und Musikprogramme oder Simulationen als Vereinfachung komplexer Zusammenhänge (bspw. zum menschlichen Körper).

Eine gute Übersicht über Edutainment-Software bietet der Artikel „ Der Computer als Lehrer“ aus: „Computerspiele- Virtuelle Spiel und Lernwelten“ der Bundeszentrale für politische Bildung.

 

Managementspiele

Der Spieler übernimmt die Aufgabe eines Managers, z.B. in der Rolle eines Unternehmenschefs oder eines Fußballclubmanagers. Hier geht es primär um geldwirtschaftliche Aspekte, wobei Konkurrenz, technische Entwicklungen, Personal und Finanzen im Vordergrund stehen (im Gegensatz zu Genres, wo es um die Simulation von zivilen Gesellschaften und Aufbaustrategien geht).

 

 

 

Rollenspiele

Das Klassische Rollenspiel, zu dem sich mehrere Spieler an einen Tisch setzen und über mehrere Stunden hinweg in eine Fantasiewelt eintauchen und Abenteuer erleben, die ein anwesender Spielleiter individuell plant, hat ein digitales Pendant. Oft ist diese Welt mittelalterlich geprägt, die Spielfigur oder „character“ wird im Laufe der Geschichte meist zum Helden. Beliebt sind Elfen, Magier, Ritter oder andere Fantasy-Charaktere. Der Spielende baut eine Gruppierung von Spielcharakteren (Party) auf und führt diese durch Quests (Aufgaben). Mit computergesteuerten Charakteren (NPC - Nonplayable Characters) wird interagiert bzw. werden Dialoge geführt, um Informationen zu den Quests zu erhalten. Ein Held bzw. eine Heldengruppe erlernt im Laufe des Abenteuers neue Fertigkeiten und Fähigkeiten und erarbeitet sich zunehmend bessere Ausrüstungsgegenstände hinzu.

Als „rundenbasierte Rollenspiele“ werden oftmals fernöstliche Vertreter innerhalb des Genres bezeichnet. Gegner und eigene Einheiten sind abwechselnd am Zuge. Die Geschichte ist episch und sehr lang.

Die Unterkategorie „actionorientierte Rollenspiele“ hingegen steht für den eher „westlichen“ Ansatz, in dem Gegner und die eigene Gruppe sich gegenseitig in Echtzeit attackieren mit dem Ziel, ein eher realistisches Schlachtenabbild zu generieren. Oft sind die Geschichten düsterer und „erwachsener“, schwerwiegende moralische Entscheidungen werden dem Spieler abverlangt.

 

Shooter (Kampfspiele)

Beim Shooter gilt es, Missionen zu erfüllen. Der Schutz der eigenen Spielfigur, das Erleben einer permanenten Bedrohung und das Ausschalten der Gegner ist maßgeblich für das Spielkonzept. Der Spieler lenkt seine Spielfigur durch offenes Gelände, Katakomben, Lagerhallen oder Ähnliches. Um die Figur zum Ziel zu führen, müssen auf dem Weg dorthin Gegner besiegt werden. Der Spielverlauf ist ziemlich linear.

Ego-Shooter

...sind oft story-basiert und der Spieler lenkt seine Spielfigur aus einer Ich-Perspektive, d.h. er sieht nicht die Figur sondern er sieht die Spielwelt aus Perspektive der Figur, so als wandele er selbst hindurch. Der Spieler muss taktieren und seine Deckung im Auge behalten, während Gegner besiegt, neue Waffen angeschafft und Munition sowie kleine Hinweise gefunden werden können, die den Spielverlauf vorantreiben.

Beispiel: Brick-Force

3rd-Person-Shooter

Hier wird aus der Schulterperspektive gespielt, d.h. der Spielheld wird für den Spieler sichtbar. Die Kamera liefert einen übersichtlichen Weitwinkel und ermöglicht damit bessere Deckungsmanöver und mehr Taktiken, den Gegner auszuschalten.

Beispiel: Transformers - Untergang von Cybertron

Taktik-Shooter

Bei diesem Shooter wird zwar auch geschossen, jedoch hat der Spieler auch andere Alternativen, das Ziel zu erreichen: Gegnerfiguren können abgelenkt oder umgangen werden, oder sogar auf die eigene Seite gezogen werden. Taktik-Shooter sind im Gegensatz zu den anderen, eher linearen Shooter-Spielen, eine größere strategische Herausforderung.

Beispiele: Jagged Alliance, Counter Strike: Global Offensive

Online-Shooter

Bei Online-Shootern spielt der Spieler nicht gegen computergesteuerte Gegner, sondern gegen andere Mitspieler. Vorgefertigte Spielszenarien (Maps) dienen als Kampfkulisse. Es müssen Ziele erreicht werden, Gegner ausgeschaltet oder Personen/Orte verteidigt werden. Solche Spiele erfordern ein hohes Maß an Planung und Kommunikation.

Beispiel: Power Rangers Super Samurai

Simulationen

In diesen Spielen werden Technikfunktionen oder Lebensumgebungen simuliert. Der Spieler muss also komplexe Zusammenhänge virtuell nachvollziehen, sei es in Bezug auf Fahrzeuge, Flugzeuge, Wirtschaftskreisläufe, das Leben von Menschen oder Ähnlichem. Im Vordergrund steht, dass man direkt in die jeweilige Situation einsteigt, sie von innen erleben und am Funktionieren hält.

Zivile Simulationen

...beziehen sich auf Funktionen von Fahr- oder Flugzeugen oder auf das Leben und Wirken von Lebewesen. Es werden Lebenssysteme präsentiert oder geschaffen, die in sich schlüssig funktionieren sollen. Der Spieler benötigt Geduld und Feingefühl für die komplexen Aufgaben, die das Zusammenspiel von Umwelt, Technologie und Lebewesen mit sich bringen.

Beispiele:

Sportangeln 2013 - Osteuropa, Doomsday: Der Weltuntergangs-Tycoon, Die Sims

Militärische Simulationen

Hochkomplexe, militärische Gerätschaften aus allen möglichen Epochen werden hier simuliert. Panzer, Schiffe, Flugzeuge, futuristische Roboter müssen gesteuert werden. Oft ist Multitasking gefragt, da der Spieler sowohl sein Gefährt beherrschen, als auch gleichzeitig die Umwelt, mögliche Gegner und Wetterumschwünge im Auge behalten muss. Meistens laufen solche Spiele vor dem Hintergrund militärischer Konflikte zu einer bestimmten Zeit ab.

Beispiel: Top Gun: Hard Lock

 

Lifestyle-Spiele

Solche Spiele sind zur lockeren Unterhaltung gedacht. Meist geht es um Fitness, Schminken, Nichtrauchen, Mode und andere Alltagsthemen ohne weiteren Tiefgang.

 

Sportspiele

Verschiedene Sportarten werden hier realitätsnah nachgestellt. Oft werden dafür echte Spielkommentatoren herangezogen, Gesichter bzw. Avatars von echten Sportlern erstellt, damit auch Gelegenheitsspieler und Neueinsteiger sich schneller einspielen, da sie die Spielfiguren und Regeln bereits kennen. Sportspiele bieten meistens den Mehrspielermodus, gerade Fußballspiele erfreuen sich großer Beliebtheit für gemeinsame Spielabende unter Freunden. Meist werden die Spiele jährlich aktualisiert mit entsprechenden Änderungen der Mannschaftsaufstellung, der Trikots etc.

Beispiel: Pro Evolution Soccer

Strategiespiele

Der Spieler wird zum Strategen und steuert das Geschehen meist aus isometrischer Perspektive (also mit Sicht von schräg oben nach unten auf die Spielfläche). Wie der Spieler seine unterschiedlichen Ressourcen oder Einheiten einsetzt, entscheidet über Sieg und Niederlage.

Aufbaustrategie

Hier geht es um den Bau einer Stadt, Management von Ressourcen und Diplomatie. Militärische Elemente können eine Rolle spielen, sind aber, wenn überhaupt, nur ein kleiner Teil des Spielkonzepts. Im Vordergrund steht das Wohlergehen eines Volkes und danach das Erobern neuer Gebiete.

Militärische Strategie

Es existieren eine militärisch ausgerüstete Basis und verschiedene Einheitstypen. Gebäude und Technologien müssen aus zunächst knappen Ressourcen aufgebaut werden. Startpunkt des Spielgeschehens ist ein militärischer Konflikt.

Beispiele: Viking Invasion 2 - Tower of Defense, Pflanzen gegen Zombies

Handyspiele / Smartphone-Apps

Smartphones sind sehr beliebt, vor allem wegen der Vielfalt an Apps („applications“ = Programme, Anwendungen), die kostenlos und kostenpflichtig angeboten werden. Nahezu alle Spielegenres und deren Mischformen können in Form von Spiele-Apps für das Handy angeboten werden.

Beliebte Spiele-Apps: Minecraft, Angry birds, Pinball Arcade, Temple run, What the doodle

Online-Spiele

Es gibt Spiele, die ausschließlich online gespielt werden. Diese kann man unterteilen in Browsergames, Online-Rollenspiele und Social Games.

Browsergames

Um ein Browsergame spielen zu können, braucht der Spieler einen Internetzugang sowie einen aktuellen Internetbrowser. Das Spiel ist meist auf der Internetseite des jeweiligen Anbieters zu finden, und entsprechende Spielesoftware muss auf dem eigenen Rechner installiert werden. Das Spiel wird online gespielt und gespeichert. Meist muss der Spieler sich registrieren unter Angabe von E-Mail-Adresse und Nickname (Spielername), manchmal werden sogar noch weitere persönliche Daten erfragt.

Thematisch können alle möglichen Spielegenres als Browsergame genutzt werden, meist wird aus technischen Gründen auf aufwendige Grafiken und Animationen verzichtet.

Manche Browsergames sind käuflich zu erwerben, kostenlose Spiele dieser Art finanzieren sich meist durch Werbung. Oftmals gibt es kostenlose Browsergames, jedoch ab einem bestimmten Spielstand muss der Spieler sich Handlungsmöglichkeiten dazukaufen, um Spielvorteile zu erlangen oder überhaupt weiterspielen zu können.

Online-Rollenspiele

Massively Multiplayer Online Role Playing Game ( MMORPG) - so imposant diese Bezeichnung ist, so imposant ist die Anzahl der Spieler, die bei einem solchen Spiel aktiv sind: Millionen von Spielern partizipieren in einem gemeinsamen Spiel, jeder in der Rolle seines sogenannten „Avatars“. Oft organisieren sich die Spieler mit ihren Avatars in Gilden. Es ähnelt dem actionorientierten Rollenspiel, unterscheidet sich jedoch darin, dass man reale menschliche Mitspieler hat (und nicht computergesteuerte). Es kommt zu actiongeladenen Situationen, allerdings besteht das Spiel die meiste Zeit aus Sammeln von Gegenständen und der Kommunikation mit der Gilde zum Nutzen der Gruppe.

Social Games

Solche Spiele sind meist in Netzwerken wie Facebook eingebunden, da es einfache Browsergames sind. Es handelt sich um kostenlose Programme, die man jedoch nur nutzen kann, wenn man in dem jeweiligen Netzwerk angemeldet ist.

Das Spiel verschmilzt mit der darüber hinausgehenden sozialen Interaktion innerhalb des sozialen Netzwerks, da Spielstände und andere das Spiel betreffende Informationen direkt mit den Kontakten des Netzwerkes geteilt werden. Der direkte Vergleich mit anderen Spielern und anderen Spielen ist damit permanent vor Augen. Vor allem Spieler, die vorher noch nicht mit Computerspielen zu tun hatten, finden bei solchen Spielen einen großen Anreiz einzusteigen, da sich solche Spiele mit Vorliebe nach dem Schneeballprinzip auf sozialen Netzwerken ausbreiten.

Genremix

Es gibt darüber hinaus natürlich auch noch Spiele, die Elemente aus einigen oder mehreren Spielegenres in sich kombinieren. Dann muss der Spieler meist auf mehreren Ebenen agieren, die sich durch Komplexität, Spielperspektive, Aufgaben, Zielsetzung und Anspruch unterscheiden können.

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