Malware (Schadprogramme)

Schadprogramme werden geschaffen um, wie ihr Name es schon sagt, einem PC oder Server Schaden zuzufügen. Bei einer Infektion wird, ohne das Wissen des Anwenders, unerlaubte Software auf seinem Rechner installiert, die sich von dort auch auf andere Geräte ausbreitet. Meist ist die Software so programmiert, dass sie Dateien beschädigt, verschlüsselt oder sogar löscht, persönliche Daten ausspioniert oder Spam-Nachrichten verschickt.

Die bekanntesten Schadprogramme sind Viren, Würmer, Trojaner und Ransomware. Sie werden meist aktiviert, indem ein Link oder eine Datei geöffnet wird, die bereits infiziert ist.

Was sind Viren?

Ein Virus ist eine Software oder ein Teil einer Software, die sich, um sich ausbreiten zu können, an jegliche Arten von Dateien oder andere Softwareprogramme anhängt und den Zweck hat, ein Gerät ohne Wissen der Anwender zu infizieren und sich von einem Gerät zum anderen auszubreiten. Ein Virus wird normalerweise aktiviert, wenn der Anwender die Datei oder die Software ausführt, in die der Virus integriert ist. beispielsweise durch Anklicken einer Datei die als Anhang einer e-Mail verschickt wurde.

Was sind Würmer?

Würmer ähneln in ihrer Beschaffenheit stark den Viren. Im Gegensatz zu letzteren benötigen sie allerdings noch nicht einmal das Mitwirken des Menschen, um sich auszubreiten. Sie verfügen über einen „Motor“, der es ihnen ermöglicht, ihren Schadcode automatisch auszuführen und selbstständig neue Zielgeräte zum Infizieren zu suchen.

Was sind Trojaner?

Trojaner sind Programme, die es dem Hacker ermöglichen, die komplette Kontrolle über den Rechner des Opfers zu übernehmen und so auch permanenten Zugriff auf alle gespeicherten Daten ermöglichen. Meist sind sie als harmlose Programme getarnt (wie ihr Namensgeber, das trojanische Pferd in der griechischen Mythologie) und bleiben vom Opfer unentdeckt.

Was ist Ransomware?

Bei Ransomware (aus dem Englischen „ransom“ = Lösegeld) geht es ausschließlich darum, die Opfer zu erpressen. Ihre Daten werden als Geisel genommen. Das Angebot ist einfach und deutlich: Sie möchten Ihre Daten zurück haben? Dann müssen Sie dafür bezahlen.

Um die Glaubwürdigkeit zu unterstreichen und die Angst zu erhöhen, tarnt sich Ransomware oft in Polizeifarben und mit den entsprechenden Logos von Justiz und Zentren für Informationssicherheit.

Mehr Infos erfahren Sie in unserem Glossareintrag zu  „Ransomware“.

Von Schadprogrammen gefährdet ist jeder, der Informationen per E-Mail oder Datenträger (CDs, USB-Sticks,…) austauscht, oder Dateien (Software, Dokumente, Musik, Filme, …) aus dem Internet herunterlädt. Manchmal kann schon die alleinige Verbindung des Geräts mit dem Internet oder einem anderen Kommunikationsnetzwerk ausreichend sein, um sich einen Virus einzufangen.

Um dies zu verhindern, sollte man unbedingt die technischen Schutzmaßnahmen umsetzen!

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