17. Mai: World Information Society Day

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Am 17. Mai wird jährlich der sogenannte „World Telecomunication and Information Society Day“ gefeiert. Als Erinnerung an den Gründungstag der Internationalen Telekommunikationsunion im Jahre 1865(!) wurde er 1973 als „World Telecomunication Day“ eingeführt. Im Jahr 2005 wurde der Fokus des Tages von der UN-Generalversammlung auf die Informationsgesellschaft erweitert. Im deutschsprachigen Raum war der Tag lange Zeit als „Weltfernmeldetag“ bekannt. Heutzutage wurde der Begriff „Fernmeldewesen“ durch „Telekommunikation“ ersetzt.

Hauptziel des Tages ist es, auf die Änderungen, die unsere Gesellschaft durch das Internet und allgemein ICT (Informations- und Kommunikationstechnologien) erfährt, aufmerksam zu machen. Bei BEE SECURE ist also zusagen jeder Tag World Information Society Day. Auch auf den sogenannten „digital divide“, also die Kluft zwischen jenen, die Zugang zu modernen Informationstechnologien haben und jenen, die keinen haben, soll aufmerksam gemacht werden.

Dieses Jahr lauter das Motto des World Information Society Day „Big Data for Big Impact“ - also „Big Data für einen großen Impakt“. Gemeint sind damit die Chancen, die neuste Technologien für die Datenaufbereitung darstellen. Durch eine gezielte Aufbereitung können chaotische Rohdaten so dargestellt werden, dass sich Probleme besser identifzieren und Lösungen schneller gefunden werden können. Die UN hofft, dass Big Data helfen kann, die Sustainable Development Goals zu erreichen.

Auch in Luxemburg hat sich die Nutzung von ICT in den letzten Jahrzehnten enorm gesteigert, was wir wohl alle aus persönlicher Erfahrung bestätigen können. Vor zwanzig Jahren waren Handys noch riesige „Knochen“, mit denen man nur telefonieren konnte, heute beherrschen Smartphones den Alltag. 2005 hatten nur 65 Prozent der luxemburgischen Haushalte einen Internetzugang, heute sind es 97 Prozent. Auch wenn 2005 der Großteil der Luxemburger regelmäßig online war, so hat sich auch die Nutzung verändert. 2005 kauften nur 44 Prozent regelmäßig online ein, 2016 waren es schon 70 Prozent. Auch die Zahl derer, die niemals online Geschäfte tätigen, ist von einem Drittel auf 14 Prozent gesunken. Die Mediennutzung hat sich ebenfalls stark gewandelt: Heute lesen 89 Prozent der Luxemburger Zeitungen oder Magazine im Netz, während es 2005 nur 43 Prozent waren. Die Nutzung von sozialen Netzwerken ist ebenfalls stark gestiegen: 2011 gab nur die Hälfte der Bevölkerung an, soziale Netzwerke zu nutzen, vier Jahre später waren es schon 70 Prozent. Das Großherzogtum liegt mit seinen Werten zu Internetzugang und -nutzung im europäischen Vergleich an der Spitze.

Quellen: