Befragung zeigt: Wie nutzen Luxemburger ihr Smartphone?

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Das Beratungsunternehmen Deloitte hat eine Umfrage über die Mobilfunknutzung im Großherzogtum durchgeführt und haben einige interessante Fakten festgestellt – manche geben aber auch etwas Grund zur Sorge.

95 Prozent der Luxemburger besitzen ein Smartphone – jene, die noch ein Handy benutzen, das mit richtigen Tasten bedient werden kann und kaum mehr kann als Telefonieren und SMS schreiben, sind also in der Minderheit und werden immer weniger. Ein Viertel der Tausend Befragten gab an, innerhalb der ersten fünf Minuten nach dem Aufwachen zum Handy zu greifen – die meisten von ihnen, um Textnachrichten zu lesen – ein wenig mehr schauen sogar noch vorm Schlafengehen auf ihr Telefon.

Das Beratungsunternehmen Deloitte, das die Studie in Auftrag gegeben hat, interessierte sich natürlich vor allem für den Bereich der mobilen Banknutzung. Hier sind die Luxemburger eher konservativ, nur 37 Prozent haben schon einmal Banking-Apps benutzt. Während 16 Prozent das Smartphone beim Shopping benutzen, so möchten jedoch die wenigsten damit zahlen: Nur sieben Prozent haben schon einmal mobil bezahlt. Der Finanzplatz und auch die luxemburgische Regierung hofft auf die Zukunftsbranche „FinTech“, die Luxemburger selbst sind bei den neuen mobilen Möglichkeiten des Zahlungsverkehrs aber noch skeptisch.

Viele nutzen ihr Smartphone für oder während der Arbeit – während 58 Prozent der Befragten ihre Arbeitsmails auf dem Handy lesen, nutzen es 91 Prozent während der Arbeitszeit. Die ständige Erreichbarkeit der Arbeitnehmer könnte auch ein Grund für die nächtliche Smartphone-Nutzung sein: ganze 37 Prozent der Luxemburger checken auch mitten in der Nacht ihr Mobilfunkgerät. Egal, welche der Zahlen wir uns ansehen: Luxemburger nehmen selten Abstand von ihrem Smartphone. Das ist sehr verständlich denn ein Smartphone erleichtert viele Tätigkeiten. Es ermöglicht uns beispielsweise, Kontakt mit Bekannten zu halten, die weit entfernt leben und wir haben sehr schnell Zugriff auf eine große Vielfalt an Medien und Informationen.

Da die Smartphone-Nutzung aber auch stressen kann, ist es sinnvoll, eine gute Balance zwischen Online- und Offline-Leben, zwischen virtuellen und analogen Freunden zu finden! Die (bereits abgeschlossene) BEE SECURE-Kampagne BEE BALANCED bietet einige Informationen zu diesem Thema.

Ein paar kleine Tipps für jene, die manchmal abschalten wollen: Grundsätzlich haben die meisten Smartphones einen „Nicht stören“-Modus, der zu Ruhezeiten aktiviert werden kann. Es gibt auch die Möglichkeit, Notifications bis zu einem gewissen Zeitpunkt (z.B. bis am nächsten Morgen) zu unterdrücken. Scheuen Sie sich nicht, Gebrauch von diesen Möglichkeiten zu machen, wenn sie das Gefühl haben, ihr Smartphone stresst sie zu sehr. Es spricht jedoch nichts dagegen, das Smartphone intensiv zu nutzen – so lange dies bewusst passiert.

Quellen: