BIG DATA Kampagne - Neues Themendossier: Was sollte ich über die DSGVO wissen?

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Am 25. Mai tritt die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) überall in Europa in Kraft.

DSGVO: was ändert sich für die Internetnutzer?

Im Rahmen seiner Kampagne 2017-2018 mit dem Thema "BIG DATA, wer macht was mit meinen Daten?" hat BEE SECURE ein Dossier mit dem Titel "DSGVO - was sollte ich über die neue "Datenschutz-Grundverordnung" wissen?" veröffentlicht, um Ihnen einen Überblick zu verschaffen über die neue europäische Regelung zum Online-Datenschutz und ihren Konsequenzen für die Internetnutzer.

Ein umfassenderer Schutz für Internetnutzer

  • Ein respektvolleres Umfeld

Die neue EU-Verordnung zielt darauf ab, das Netz zu einem respektvolleren und transparenteren Ort zu machen wo der Nutzer endlich die Macht hat, über die Nutzung seiner Daten zu entscheiden (wer, warum, wie, wann).

  • Ein stärkerer Schutz für Minderjährige unter 16 Jahren

Die Verordung ermöglicht auch mehr Schutz für Kinder mit einer "Mündigkeitsgrenze", die in Luxemburg auf 16 Jahre festgesetzt wurde. In anderen Worten, die DSGVO verpflichtet Organisationen, die Online-Dienste anbieten, das Alter des Nutzers festzustellen, der auf ihre Dienste zurückgreift. Minderjährige unter 16 Jahren müssen demnach ab sofort immer über eine Einverständniserklärung der Eltern verfügen, bevor sie manche Online-Dienste nutzen können.

  • Rechte und Pflichte für jeden

Die unterschiedlichen Rechte, über die nun jeder Internetnutzer verfügt, sind nicht neu, aber die Europäische Union hat verschiedene Merkmale davon verstärkt und außerdem die Strafen für die Verantwortlichen der Datenverarbeitung verschärft, im Falle wo diese die Regeln der Grundverordnung nicht einhalten. Die neue Regelung stärkt also nicht nur die Rechte der Internetnutzer, sondern auch die Pflichten derer, die Daten erheben.

Wenn eine Person der Meinung ist, dass ihre Rechte nicht beachtet worden sind, erinnert BEE SECURE an die bestehenden Lösungen wie:

  • eine einvernehmliche Lösung suchen, indem man sich direkt an den Verantwortlichen für die Datenverarbeitung oder die Suchmaschine wendet.
  • eine Beschwerde bei der CNPD einreichen.
  • sich von einem Anwalt beraten lassen und rechtliche Schritte einlegen.

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Fotos: pixabay.com