Gute Vorsätze für 2017: Die Technik nicht vergessen!

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Pünktlich zum Jahresanfang nehmen sich viele Menschen gute Vorsätze für das neue Jahr. Dabei sollte die Technik nicht vergessen werden. Vielleicht lagen unter dem Weihnachtsbaum einige neue Geräte, mit denen möglichst sorgsam umgegangen werden sollte? Aber auch ohne neue Apparate lohnt es sich, zum Jahresanfang einige Dinge im IT-Bereich zu bedenken!

Neue Geräte

Die Freude über neue Geräte ist oft groß, genauso wie der Drang, sie gleich auszuprobieren. Allerdings ist hier Vorsicht geboten! Als erstes sollten die Sicherheits- und Privatsphären-Einstellungen überprüft werden. Wer zum Beispiel ein Fitness-Armband mit Tracking-Funktion geschenkt bekommen hat, sollte darauf achten, dass das Tracking nicht für jeden sichtbar im Internet veröffentlicht wird – so vermeidet man, der ganzen Welt mitzuteilen, wo man sich gerade befindet!

Passwörter

Der Jahresanfang ist ein guter Moment, um sich Gedanken über sichere Passwörter zu machen. Auf keinen Fall sollten sie für mehrere Dienste und Webseiten das gleiche Passwort verwenden, ihr Passwort sollte möglichst einzigartig, lang (mindestens 12 Zeichen) und schwer zu erraten sein. Am besten ist es, zusätzlich Sonderzeichen und Zahlen zu verwenden. Natürlich kann sich kaum jemand so viele lange und komplizierte Passwörter merken, deswegen lohnt sich die Verwendung eines Passwort-Managers wie 1Password (https://1password.com/), KeePass (http://keepass.info/) oder LastPass (https://www.lastpass.com/), mit denen nicht nur sichere Passwörter erstellt, sondern auch sicher verwaltet werden können. Ein Passwort ist wie eine Zahnbürste – es sollte nicht mit anderen geteilt und regelmäßig ersetzt werden!

Verschlüsselung

Verschlüsseln Sie ihre Geräte! Damit verhindern Sie, dass ihre Daten z.B. bei einem Diebstahl in fremde Hände fallen. Linux- und Mac-Geräte haben meistens eine Verschlüsselungsfunktion eingebaut, ebenso Android-Handys und Tablets. Unter Windows müssen Sie eine externe Verschlüsselungssoftware wie z.B. VeraCrypt verwenden: https://veracrypt.codeplex.com/

Auch E-Mails und Messenger-Nachrichten können verschlüsselt werden! Lesen Sie dazu unseren Artikel zu Alternativen zu WhatsApp (https://www.bee-secure.lu/de/news/sichere-alternativen-zu-whatsapp) oder lernen sie hier, wie die E-Mail-Verschlüsselung PGP (https://netzpolitik.org/2013/anleitung-so-verschlusselt-ihr-eure-e-mails-mit-pgp/) eingerichtet wird! Vor dem Verschlüsseln einer Festplatte oder eines ganzen Computers empfiehlt es sich, ein Backup durchzuführen.

Backups

Festplatten können nach längerer Benutzungsdauer defekt werden, Handys können gestohlen werden, USB-Sticks können verloren gehen (oder nach einem ungewollten Ausflug in die Waschmaschine nicht mehr funktionieren) – es gibt keinen Datenträger, der ihnen hundertprozentige Sicherheit bietet. Darüber hinaus kann jedes Gerät mit Malware befallen werden, was oft zur Folge hat, dass eine Formatierung – und damit das Löschen sämtlicher Daten – die einzige Lösungsmöglichkeit ist. Es ist also angebracht, regelmäßig Backups zu machen, am besten auf eine externe Festplatte oder (auf jeden Fall verschlüsselt!) in der Cloud. Es gibt Backup-Manager, die diese Aufgabe vereinfachten, zum Beispiel Areca Backup (http://www.areca-backup.org/) oder Synchronicity (http://synchronicity.sourceforge.net/).

 

Wer diese Tipps beherzigt, kann entspannt in das neue Jahr starten. Es bleibt trotzdem wichtig, sich auf dem Laufenden zu halten und auf Bedrohungen wie Malware richtig zu reagieren. Das ganze Team von BEE SECURE wünscht Ihnen besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins Jahr 2017!