Links auf Facebook? Trojaner-Alarm!

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Derzeit kursieren mehrere Formen von Trojanern auf Facebook und sie zählen Tag für Tag tausende Opfer dazu.

Wenn Freunde in Chats und Privatnachrichten Links schicken, klickt man meist darauf, ohne zu überlegen. Schließlich stammt die Nachricht von einer vertrauenswürdigen Person. Doch aufgepasst: Gerade so kommen Trojaner in Umlauf. Alleine vom Link her kann man nicht erkennen, was dahinter steckt, meist enthält er aber Buchstabenkombinationen wie „OMG“ („Oh my God“) oder „WTF“ („What the f***“), welche neugierig machen und zum Klicken verführen sollen. Klickt man tatsächlich darauf, schickt man einerseits den Trojaner automatisch an seine gesamte Freundesliste weiter, während andererseits das Schadprogramm unbemerkt im Hintergrund ausgeführt wird und sich Zugriff auf den Computer und alle darauf befindlichen Dateien verschafft.

(Mehr Infos zu dieser Form von Trojaner gibt es bei Mimikama)

Genauso verhält es sich mit „infizierten“ Statusmeldungen. Hierbei wird das Opfer in einem Statusbeitrag mit scheinbarem Videoanhang markiert. Will er das Video anschauen, lädt er sich unbemerkt das Schadprogramm auf den Computer. Gleichzeitig postet der Trojaner im Namen des Opfers den infizierten Link auf der Facebook Pinnwand weiter und markiert automatisch Freunde darin – die nächsten Opfer und Katalysatoren, die dafür sorgen, dass die Malware im Umlauf bleibt und ihren Infektionsradius vergrößern kann.

(Mehr Infos zu dieser Form von Trojaner gibt es bei Mimikama)

Nie war die Infektionsrate auf Facebook so hoch, wie jetzt. Deshalb gilt mehr denn je: „Erst denken, dann klicken!“ Das Einhalten von Vorsichtsmaßnahmen ist ein absolutes Muss. Auch das Verwenden und regelmäßige Updaten eines Antivirenprogramms ist Pflicht.

Über aktuelle Falschmeldungen und Gefahren im Netz kann man sich auf Seiten wie Mimikama (deutsch) und Hoaxbuster (französisch) informieren.