SHARE RESPECT - Trolle und Shitstorms

BEE SECURE veröffentlicht im Rahmen der SHARE RESPECT – Stop Online Hate Speech-Kampagne ein Dossier über Trolle und Shitstorms. Woher kommt der Begriff „Troll“? Ist jede hitzige Diskussion ein Shitstorm? Wie sollen wir mit diesen Phänomenen umgehen?

Der Begriff „Troll“ bezeichnet Menschen, die in Onlinediskussionen lediglich provozieren wollen, um möglichst wütende Antworten zu bekommen. Oft ist die Unterscheidung zwischen Trollen, die „nur“ den  „Advocatus Diaboli“ spielen und jenen, die von ihrer Meinung unbeirrbar überzeugt sind, nicht möglich. Motivation ist bei Trollen, die zum Spaß („for the lulz“) destruktiv agieren, in manchen Fällen ein ausgeprägter Sadismus. Im Dossier erklärt BEE SECURE, welche Antworten außer „don‘t feed the troll“ gute Reaktionen auf Trolle sind.

 Shitstorms sind emotional aufgeladene Diskussionen, die durch den Schneeballeffekt immer größer werden. Rationale Argumente haben durch die aufgeladene Diskussionskultur keinen Platz mehr und es wird für alle Beteiligten schwierig, aus dem Teufelskreis auszubrechen. Während große Konzerne und Organisationen im Sinne guter Unternehmenskommunikation lernen müssen, mit Kritik in Form von Shitstorms umzugehen, sind Shitstorms gegen einzelne Personen oder kleine Gruppen weitaus gefährlicher. Wer Opfer einer solchen Kampagne wird, kann oft wochenlang kein geregeltes Leben mehr führen und muss mit psychischen Folgen rechnen. Das Dossier erklärt, wie Shitstorms entstehen, wie man mit ihnen umgehen kann und welche Schritte Organisationen unternehmen können, um ihnen sogar vorzubeugen.