Youth on the net: Find your balance

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Am 8. Und 9. Mai fand die zweite Ausgabe der internationalen Konferenz „Jugend im Netz” statt. Im Rahmen der Kampagne „Bee balanced“ und frei nach dem Motto „find your balance“, hatten sich mehr als 60 Teilnehmer aus 32 europäischen Ländern zusammengefunden , um gemeinsam neue und innovative Projekte zu planen. Unter ihnen waren Wissenschaftler, Therapeuten, Erzieher und Vertreter der neuen Medien.

Die Benutzung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien nimmt auch bei Kindern stetig zu. Smartphone und Computer sind für viele Jugendliche ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens. In seiner Eröffnungsrede wies Claude Meisch, Minister für Bildung, Kinder und Jugend, darauf hin, dass ein problematischer Konsum von Internet & Co nicht allein an der Quantität gemessen werden kann. Wichtig sei es vor allem, nützliche und für Kinder wertvolle Anwendungen zu fördern.

Einerseits kann der Minister die Bedenken nachvollziehen, die Eltern bezüglich des Medienkonsums ihrer Kinder haben. Andererseits, so betonte er,  dürfe man nicht die vielen Vorteile vergessen, welche die neuen Medien für uns alle mit sich bringen. Und dies sowohl in der Freizeit, als auch in der Industrie, wo durch IT-Innovation neue Fachbereiche und Unternehmen entstehen, die wiederum den Arbeitsmarkt stärken.

Ganz in diesem Sinne folgten der Eröffnung viele interessante Reden und Workshops. Mit Themen wie „Internetrisiken“, „die Vorteile von Videospielen“, „Therapie-Praktiken bei Computersucht“ oder „der Einfluss von Technologie auf die Jugendkultur“ und vielen anderen, konnten die internationalen Experten das Publikum fesseln und dynamische Diskussionen entfachen. So konnten über die Dauer der Konferenz nicht nur professionelle Meinungen getauscht und neue Erkenntnisse gefunden werden, sondern auch richtige Freundschaften entstehen. Kein Wunder also, dass bereits der erste Konferenztag gemütlich bei Gitarrengesang und 3-Gänge-Menü in Luxemburgs Hauptstadt zu Ende ging. Kontaktdaten wurden getauscht und jede Menge grenzüberschreitende Pläne für die kommenden Monate geschmiedet. Damit war die „Youth on the net“-Konferenz ein voller Erfolg.

Organisiert wurde sie vom „Service national de la jeunesse“ im Rahmen von BEE SECURE und mit Unterstützung der „Anonym Glécksspiller“, des „Service Thérapeutique Solidarité Jeunes“ und des „Centre de prévention des toxicomanies“.

Finanziert wurde „Youth on the net“ im Rahmen des Programms „ERASMUS+/Jeunesse en action“. Dieses Programm ermöglicht unter anderem den Austausch und Auslandsaufenthalt von Jugendlichen und Professionellen im Bereich der Jugendarbeit.

 

Weitere Eindrücke von der Konferenz gibt es im Video und in der Fotogalerie.

 

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