Prepaidkarte oder Abo?

Der beste Weg, Kindern einen verantwortungsbewussten Umgang mit dem Handy beizubringen, ist eine Prepaidkarte. So werden sie sich der Kosten der Handynutzung bewusst. Wenn der Kredit einmal aufgebraucht ist, kann man mit der Prepaidkarte nicht mehr telefonieren, man kann jedoch weiterhin angerufen werden.

Wer ein Abo wählt, kann auf relativ günstige, oft speziell auf Jugendliche ausgerichtete, Angebote zurückgreifen, die ein gewisses „Paket“ an Telefonierzeit, SMS und Datentransfer beinhalten. In diesem Fall muss man sicherstellen, dass ein Überschreiten der beinhalteten Leistungen durch eine frühzeitige Warnung angekündigt wird (wenden Sie sich hierfür an Ihren Provider, oder suchen Sie nach entsprechenden Warn-Einstellungen direkt im Gerät).

Uneingeschränkte All-inclusive-Pakete für Smartphones sind zwar praktisch, weil man beim Öffnen der Telefonrechnung in der Regel keine böse Überraschungen erlebt, doch sind sie mit 50 bis 75 Euro im Monat sehr teuer – besonders für Kinder, die das Angebot nicht ausschöpfen. (Tun sie’s doch, ist es für Eltern an der Zeit, über eine Reduzierung des Handykonsums nachzudenken.)

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