Suchmaschinen

Im World Wide Web gibt es Milliarden von Seiten. Hunderte kommen Tag für Tag hinzu. Eine riesige Datenmenge also, die man als einzelner Mensch unmöglich überschauen kann. Dafür gibt es Online-Suchmaschinen. Sie durchforsten das Internet nach Begriffen, die der Benutzer eintippt. Wer keine ganze Internetadresse auswendig behält, oder sich nicht sicher ist, wie der Suchbegriff geschrieben wird, kann sich in der Regel auf diese Programme verlassen. Die meisten Webseiten wären nämlich ohne Suchmaschinen nicht einmal auffindbar, und die meisten User wären ohne sie in den unendlichen Weiten des Netzes geradezu verloren. Die bekanntesten Suchmaschinen sind Google, Bing und Yahoo!

Unaufhörlich durchsuchen diese Programme das Internet nach neuen Informationen und speichern sie in Datennetzen ab. Längst können nicht mehr nur Webseiten gefiltert werden, sondern auch Bilder, Karten, Blogs, Videos und vieles mehr. Was viele allerdings nicht wissen: keine Suchmaschine hat Zugriff auf das gesamte World Wide Web. Das ist nämlich so umfangreich, dass kein Computer der Welt es vollständig erfassen könnte. Sogar der Marktführer Google deckt „nur“ etwa eine Million Webseiten ab, was nach wie vor nur ein Teil aller Internetdokumente ist.

Suchmaschinen sind so praktisch, dass viele Internetbenutzer sie als Startseite ihres Browsers einrichten. Sich das Internet ohne Suchmaschinen vorzustellen, fällt wohl jedem schwer. Eine Unmenge an Informationen, die binnen Zehntelsekunden abrufbar sind – daran gewöhnt man sich schnell, und tendiert dazu, nicht bloß im Zweifelsfall das WWW zu fragen.

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