Surfen

Für Neueinsteiger ist das Zurechtfinden in der virtuellen Welt oft nicht einfach – man fühlt sich überschwemmt von der Vielzahl abstrakter Begriffe und nicht nachvollziehbarer digitaler Prozesse. Dabei ist es gar nicht so schwer, sich im Internet-Dschungel zurechtzufinden.

Das Wort „Surfen“ bedeutet in der digitalen Welt nichts weiter als „Seiten im Internet besuchen“. Und zwar mit Hife eines Browsers. „To browse“ heißt übersetzt „blättern“ oder „schmökern“. Ein Browser ist ein Computerprogramm, das Inhalte, die im Internet bereitstehen, auf dem Bildschirm anzeigen kann. Die bekanntesten Browser sind Internet Explorer (Microsoft), Firefox (Mozilla), Safari (Apple) und Chrome (Google).

Das Surfen im Internet erlaubt den Zugriff auf eine gigantische, täglich wachsende Informationsquelle in zahlreichen Sprachen und verschiedenen multimedialen Ausprägungen. Seit das Web2.0 allen Internetbenutzern das Mitmachen auf einfache und intuitive Weise ermöglicht, wächst die Anzahl der Internetautoren. Jeder, der über einen Internetanschluss verfügt, kann Inhalte jeglicher Art (Texte, Bilder, Videos, Musik, etc.) veröffentlichen. Und dabei hat die Fantasie kaum Grenzen. In positiver Weise aber leider auch in negativer.

Es gibt viele Internetseiten, die nicht vertrauenswürdige, unangemessene oder sogar illegale Inhalte verbreiten. Dazu zählen frei zugängliche Pornografie, Darstellung von Kindesmissbrauch, Rechtsextremismus, Verherrlichung von Essstörungen und Gewaltdarstellung.

Vielerorts lauern im Internet Konflikte mit dem Gesetz. Vor allem Urheberrecht, Daten-, Persönlichkeits- und Jugendschutz werden häufig bedroht.

So schnell und selbstverständlich das Internet benutzt wird, so wenig wird leider oft über die Auswirkungen der Online-Handlungen nachgedacht. Sensibilisierung und Aufklärung sind deshalb ungemein wichtig. Diese Rubrik erklärt den korrekten Umgang mit den beliebtesten Internet-Anwendungen.

Themen (new) : 

Surfen

Deutsch
Pictogramm: 
themen-pictos_04.png