Urheber- und Bildrechte

Das Internet bietet schier unendliche Möglichkeiten zur Kreativität, Entfaltung und Selbstdarstellung. Doch aufgepasst: Nicht alles, was im Internet geht, ist auch erlaubt! Dies gilt vor allem im Hinblick auf Urheber- und Bildrecht.

Das Urheberrecht gilt dem Schutz geistigen Eigentums. Es definiert, dass ein Werk (z.B. Musikstück, Film, Text, Computerprogramm, Foto, Grafik,…) nicht als das Eigentum eines Anderen ausgegeben und (wenn überhaupt) nur unter Berücksichtigung strenger Vorlagen vervielfältigt werden darf. So verhindert es, dass Drittpersonen sich im übertragenen Sinn mit fremden Federn schmücken, indem sie Geld, Erfolg oder Anerkennung für etwas bekommen, das sie dem eigentlichen Urheber schlichtweg gestohlen haben.

Wer sich darauf beschränkt, mit eigenen Mitteln eigene Inhalte zu produzieren, und diese anschließend ins Internet zu stellen, begibt sich kaum in Gefahr, Urheberrechte zu verletzen. Kritisch wird es allerdings, wenn entweder der Beitrag kein eigener ist, sondern zum Teil oder ganz von einer anderen Person kreiert wurde, oder aber, wenn der Beitrag (zum Beispiel ein Video oder Foto) Personen zeigt, die nicht ihre Zustimmung zur Veröffentlichung gegeben haben.

Hier tritt dann das Recht am eigenen Bild in Kraft, das besagt, dass die Zustimmung der abgebildeten Person eingeholt werden muss, bevor ein Foto veröffentlicht werden darf. Genaues zu diesem Thema bietet unser spezielles Dossier „Recht am eigenen Bild“.

Urheber- und Bildrecht sind zwei wichtige Komponenten, die man besonders beim virtuellen Austausch im Internet immer beachten sollte. Vorsicht und ein Mindestmaß an Rechtskenntnis sind die Idealvoraussetzung, wenn man im Web 2.0 aktiv sein möchte.

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