Was machen die „digitalen Eingeborenen“ denn so im Netz?

Jeder Haushalt, in dem 12- bis 19-Jährige leben, verfügt heutzutage im Durchschnitt sowohl über Computer/Laptop als auch Handy, Fernseher und Internetzugang. Nahezu alle Jugendlichen verfügen über ein eigenes Handy (96%), davon die Hälfte über Smartphones, und etwa 90 Prozent aller Jugendlichen haben Internetzugang auf ihren Zimmern. Aktuell haben etwa 90 Prozent der 12- bis 19-Jährigen einen eigenen Rechner zur Verfügung, bei den 12- bis 13-Jährigen sind es rund ein Drittel.

Wie selbstverständlich Jugendliche das Internet im Alltag benutzen, zeigt sich darin, dass knapp 70 Prozent mittlerweile täglich online gehen. Etwa 90 Prozent gehen mehrmals pro Woche online, und mit dem Alter steigt meist auch die Dauer der Nutzung an (JIM-Studie, 2013).

Kommunikation wird groß geschrieben

Zu den Lieblingsbeschäftigungen der Kinder und Jugendlichen im Internet gehört heute das Kommunizieren: Mailen, Chatten oder das Nutzen sozialer Netzwerke macht etwa die Hälfte der Nutzungszeit aus. Ein Viertel der Zeit fällt in den Bereich Unterhaltung/Zerstreuung- also Musik hören, Filme und Bilder ansehen. Etwa die gleiche Zeit wird auch mit Spielen verbracht oder mit der Suche nach Informationen. Mit zunehmendem Alter wird das Spielen jedoch weniger relevant.

Soziale Netzwerke und Online-Communities stehen bei den Jugendlichen an erster Stelle, gefolgt vom Empfangen und Senden von E-Mails sowie des Besuchs von Chatrooms bzw. dem Chatten über sogenannte „Messenger“-Programme. Der Besuch von Videoportalen, wie YouTube oder Clipfish steht ebenfalls sehr hoch im Rang.

Hausaufgaben am Computer

Doch neben solchen Freizeitbeschäftigungen gewinnt das Internet zunehmend auch  an Bedeutung für die Informationssuche und Schularbeiten: Knapp die Hälfte aller Jugendlichen nutzt das Internet regelmäßig mehrmals pro Woche, um nach Informationen für Schule und Ausbildung zu suchen.

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