Facebook 1x1

Ausloggen, Abmelden

Wer Facebook von einem Gerät aus benutzt, das mit anderen Usern geteilt wird (etwa mit einem Familiencomputer, oder von einem Universitäts- oder Arbeits-Rechner) sollte sicherstellen, dass man sich nach jeder Benutzung wieder abmeldet und das Passwort und die eMail-Addresse nicht vom Browser speichern lässt. Auf diese Weise verhindert man, dass andere Menschen Zugriff zum eigenen Account erhalten.

Schwierigkeit: X

Sicherheits- und Privatsphäre-Gewinn: XXX

Einfluss auf Nutzung und Alltag: X

Autocomplete im Browser ist nützlich, aber ein großes Sicherheitsrisiko auf geteilten Maschinen und sollte daher ausgeschaltet sein.

 

Benachrichtigungen

Um ständige Mail- und Push-Benachrichtigungen zu vermeiden lohnt es sich, die Einstellungen für Benachrichtigungen zu überprüfen und auf die eigenen Bedürfnisse zurecht zu schneiden.

 

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Schwierigkeit: X

Sicherheits- und Privatsphäre-Gewinn: XX

Einfluss auf Nutzung und Alltag: XXX

Beiträge auf der Chronik

Standardmäßig können Freunde auf der eigenen Timeline Beiträge hinterlassen die dann, je nach Einstellung, von allen anderen Freunden gesehen werden können. Wem das zu bunt wird der kann in den privaten Einstellungen dafür sorgen, dass neue Beiträge erst kontrolliert und bestätigt werden müssen, bevor sie den Weg auf die eigene Chronik finden oder ganz ausschalten, dass Freunde einem etwas zur Chronik hinzufügen können.

 

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Wie alle Einstellungen, die grundsätzlich spezifische Zielgruppen bedienen sollen, profitiert auch die Chronik-Einstellung besonders von der Verwaltung von Freundeslisten um zu definieren wer Inhalte in der Chronik sehen kann.

 

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Mobilgeräte-spezifische Risiken

Immer mehr Nutzer verwenden täglich ihr Smartphone oder andere Mobilgeräte, um sich auf den sozialen Netzwerken zu tummeln. Allerdings bergen sie damit ein Risiko, weil die installierten Mobil-Apps in ihren Grundeinstellungen bestimmte Features mit sich bringen, die für unachtsame Nutzer zum Problem werden könnten.

Alle hier beschriebenen Einstellungen sind etwas umständlicher vorzunehmen, da sie nicht zu den Grundeinstellungen der Mobilanwendungen gehören. Auch die alltägliche Nutzung wird dadurch leicht beschnitten, weil Grundfeatures der Apps nicht mehr ausgeführt werden können. Allerdings bergen sie große Vorteile für die Privatsphäre.

Schwierigkeit: XXX

Sicherheits- und Privatsphäre-Gewinn: XXX

Einfluss auf Nutzung und Alltag: XXX

Passwort

Ein sicheres Passwort ist das wichtigste Mittel zu einem effektiv geschützten Account. Aber aufgepasst: Die alten, bekannten Regeln zur Passwortsicherheit gelten heute nicht mehr. Seit die Rechenleistung stetig angestiegen ist, wurde das Knacken von Passwörtern schneller und leichter als je zuvor – und selbst hochkomplexe Passwörter reichen nicht mehr aus. Mit der wachsenden Rechenkraft wird es immer wichtiger, ein längeres Passwort zu benützen, weil durch die weitere Länge automatisch mehr Komplexität einstellt. Wir raten zu Passwörtern mit 12 Zeichen oder mehr.

 

Schwierigkeit:   X

Sicherheits- und Privatsphäre-Gewinn: XXX

Einfluss auf Nutzung und Alltag: X

 

Das heißt natürlich auch, dass ein Passwort nicht mehr aus mehreren unterschiedlichen Groß- und Kleinbuchstaben und Sonderzeichen bestehen muss. Ein unlogischer Satz aus mehreren unterschiedlichen Wörtern ist bereits schwer genug zu knacken, aber wesentlich leichter zu merken als ein herkömmliches Passwort.

Weiterhin wichtig bleibt hingegen, dass das Passwort keinesfalls aus persönlichen Informationen bestehen sollte, die andernorts zusammen gesucht werden könnten oder die aus einem normalen unverfänglichen Gespräch abgeleitet werden können (Geburtsdatum, Name des Kindes oder Partners, Geburtsort etc.). Gleichsam gilt: Vermeiden, immer dasselbe Passwort zu verwenden.

 

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Konto-Verwaltung

Zur korrekten Benützung des Facebook-Kontos gehört nicht nur die richtige Einstellung zum Thema Privatsphäre oder Sicherheit. Auch in anderen Punkten lohnt es sich, einmal genauer hin zu schauen.

Persönliche Angaben auf Facebook

Generell gilt: Erst nachdenken, dann posten. Persönliche Informationen oder Fotos haben nicht automatisch einen Platz im Internet, insbesondere wenn diese öffentlich verfügbar sind. Man sollte sich immer bewusst sein, dass jeder Inhalt im Internet nur schwer wieder gelöscht und vergessen werden kann – digitale Inhalte verbreiten sich einfach und schnell und, einmal gepostet sind sie nur schwer wieder zu löschen.

Informationen die Bezug auf das echte Leben nehmen könnten (wie etwa Standortinformationen, Fotos des eigenen Hauses, Namen von Kindern, Haustieren etc.) sollten bestenfalls nicht auf Facebook Platz finden.

Hier besteht das Risiko des Social Engineerings, also der Entschlüsselung von Passwörtern aufgrund von öffentlich verfügbaren Informationen – etwa, wenn der Name des Haustieres Teil des Passwortes ist.

 

Hoax/Outrageclicks und Spam

Seien Sie achtsam bei seltsamen und unglaublichen Neuigkeiten, die sich wie ein Steppenfeuer durch massenhafte Likes und Shares verteilt: Falschmeldungen und erfundene Geschichten entstehen oft mit der Absicht, Hass gegenüber bestimmten Zielen zu schüren. Das unbedachte Teilen von Inhalten kann dadurch reale Einflüsse nehmen. Denken Sie zuerst nach, bevor Sie Inhalte teilen oder unterstützen.

Soziale Netzwerke können nur funktionieren, weil Mitglieder Inhalte untereinander teilen. Ist die geteilte Information jedoch eine Fehlinformation, ob Absicht oder nicht, so kann sie doch erhebliche Auswirkungen auf ihr Opfer haben und damit auch auf Sie als Nutzer zurückfallen.

Eine nützliche Seite um sich über Falschmeldungen und technische Bedrohungen zu informieren ist die Seite www.mimikama.at.

 

Download persönlicher Informationen

Die Möglichzeit zum Download der persönlichen Informationen, die an Facebook übermittelt wurden, besteht. Auf Anfrage kann somit ein kleines, handliches Paket mit allen Informationen herunter geladen werden, die Facebook über die Jahre zusammen getragen hat.

Das Herunterladen dieser Informationen verdeutlicht ganz klar, welche Menge an Informationen wirklich vermittelt und gehandelt wird und könnte für einen bewussteren Umgang mit den persönlichen Daten sorgen.

Es ist wichtig zu wissen, dass es sich hierbei um sehr persönliche Informationen handelt, also nicht nur Informationen, die sowieso für Freunde auf Facebook verfügbar sind, sondern auch zum Beispiel private Chatverläufe.

 

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Geo-Tracking

Nach Möglichkeit sollte die Geolokalisierung jederzeit ausgeschaltet bleiben, damit keine weiteren Informationen automatisch zu jedem Beitrag oder Foto hinzugefügt werden. Geolokalisierung über den fest eingebauten GPS-Sensor in Smartphones oder Tablet-Computern könnte zum Problem werden, insbesondere wenn öffentlich einsehbare Inhalte mit Lokaldaten versehen werden.

Privatsphäre-Einstellungen

Es lohnt sich, die eigenen Privatsphäre-Einstellungen regelmäßig zu überprüfen um sicher zu gehen, dass die Einstellungen nicht ohne das eigene Wissen angepasst wurden. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass Beiträge nur von Freunden und ausgewählten Kontakten gesehen werden können.

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Die eigene Chronik sollte dementsprechend nur für Freunde sichtbar sein, so dass neue Beiträge nicht öffentlich verfügbar sind. Gleiches gilt dementsprechend auch für Fotos und andere Inhalte, die mit Freunden geteilt werden sollen.

 

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Verhalten und Umgang

Leider ist nicht alles eitel Sonnenschein, auch soziale Medien haben manchmal ihre Schattenseiten: Schlechtes Verhalten, Mobbing, oder gar Feindseligkeiten können jedem passieren. Daher ist es wichtig, sich über die eigenen Möglichkeiten im Klaren zu sein, um sich bestmöglich zur Wehr setzen zu können.

Alle hier beschriebenen Punkte sind recht unaufwändig, weil die meisten Tools bereits als Grundfunktionen von Facebook bereit stehen. Der Einfluss auf den Schutz der Privatsphäre und der alltäglichen Benutzung ist jedoch groß.

 

Schwierigkeit: X

Sicherheits- und Privatsphäre-Gewinn: XXX

Einfluss auf Nutzung und Alltag: XXX

 

Freundeslisten

Wer manche Inhalte nur mit einzeln ausgewählten Freunden teilen möchte sollte sich ernsthaft überlegen, einzelne Freundeslisten an zu legen, umso besser und individueller Inhalte teilen zu können.

 

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Schwierigkeit: XX

Sicherheits- und Privatsphäre-Gewinn: XXX

Einfluss auf Nutzung und Alltag : XX

 

Freundeslisten sind besonders interessant für Nutzer, die Arbeitskontakte und normale Freunde und Familienmitglieder gleichermaßen verwalten wollen. So lassen sich bequem peinliche Momente vermeiden.

 

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Autoplay ausschalten

Wer nicht möchte, dass Medieninhalte automatisch von den Facebook-Anwendungen wiedergegeben werden, sollte das Autoplay-Feature ausschalten.

Account – Wiederherstellung

Im Fall einer feindlichen Übernahme des eigenen Accounts ist jedoch noch immer nicht alles verloren: Auf www.facebook.com/hacked kann ein Nutzer die Kontrolle über seinen Account wiedererlangen.

Schwierigkeit: XXX

Sicherheits- und Privatsphäre-Gewinn: XXX

Einfluss auf Nutzung und Alltag: X

Dazu wird nicht nur ein korrektes Passwort, sondern auch noch die eigene E-Mail Adresse benötigt – wer also die Kontrolle über das eigene Konto UND über seinen Mail-Account verliert (etwa, weil zwei Mal dasselbe Passwort benutzt wurde), wird sich schwerer tun.

Anwendungen und „Gefällt Mir“-Angaben prüfen

Nach langer Facebook-Nutzung lohnt es sich, in den Listen viel genutzter Anwendungen und den “Gefällt Mir”-Angaben aufzuräumen. Über Zeit sammelt sich hier eine Menge unbenutzter Anwendungen und Likes, die nicht mehr zwangsläufig den eigenen Interessen entsprechen. Auf diese Weise verhindert man, dass weitere Daten miteinander verknüpft werden.

 

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Schwierigkeit: X

Sicherheits- und Privatsphäre-Gewinn: XX

Einfluss auf Nutzung und Alltag: XX

 

Ein Entrümpeln macht auch spätere Einstellungswechsel leichter, weil man eher findet was man sucht.

 

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Bilder markieren

Ähnlich wie bei den Beiträgen in der Chronik ist es auch bei dem Markieren von Bildern möglich festzulegen, welche Fotos mit dem eigenen Namen markiert werden können. Wie bei den Chronik-Beiträgen lässt sich so individuell verwalten, welches Foto als eigenes Foto markiert wird – wichtig, wenn manche Fotos beispielsweise nicht unbedingt vorteilhaft sind.

Hier spielt der Einsatz von Freundeslisten eine große Rolle, weil sich einstellen lässt, welche Inhalte mit welchen Kontakten geteilt werden.

 

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Zusätzlich zu diesen Grundfunktionen ist es ratsam, weitere Schritte einzuleiten.

Benötigte Informationen.

Wie bei jeder installierbaren Anwendung auf Smartphone- oder Tabletgeräten ist es wichtig, sich vor der Installation über die benötigten Daten und Geräteinformationen zu informieren.

Zwei-Schritt-Authentifizierung

 

Schwierigkeit:   XX

Sicherheits- und Privatsphäre-Gewinn: XXX

Einfluss auf Nutzung und Alltag: XXX

 

Zusätzliche Sicherheit verleiht die Zwei-Schritt-Authentifizierung zu Logins oder zum Ändern von Einstellungen: So lässt sich etwa einrichten, dass jede Änderung oder jeder Login durch einen SMS-Code bestätigt werden muss. Die Authentifizierung läuft in dem Fall ähnlich wie beim LuxTrust-Token ab: Ein Code wird generiert und benötigt, um sich einzuloggen.

Eine andere Option ist die Einstellung von „zuverlässigen Kontakten“, die ebenfalls Codes bereitstellen und den Account auf diese Weise sichern können. Es ist ratsam in diesen Fällen vertrauenswürdige Personen damit zu beauftragen.

 

Schwierigkeit:   X

Sicherheits- und Privatsphäre-Gewinn: XXX

Einfluss auf Nutzung und Alltag: X

 

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Facebook und Werbung

Facebooks Nutzerbedingungen erlauben es, persönliche Informationen zu Werbezwecken weiter zu geben und zu benutzen. Aus diesen standardmäßig aktivierten Maßnahmen lässt sich aber austreten, indem man eine einfache Option auswählt.

Schwierigkeit: X

Sicherheits- und Privatsphäre-Gewinn: XX

Einfluss auf Nutzung und Alltag: X

Das eigene Bild und andere persönliche Informationen sind auf Facebook das wertvollste Gut. Personalisierte Werbung versucht, eigene Likes und Angaben zu verbinden und als Produktplatzierung bei Freunden und Kontakten an zu zeigen.

 

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Kontobild

Das eigene Profil- und Titelbild sollten im Bestfall die einzigen Bilder sein, die von Fremden Nutzern gesehen werden können. Dementsprechend ist es wichtig, es nicht an mehreren Accounts gleichzeitig zu verwenden, wenn man diese unterschiedlichen Accounts nicht miteinander in Verbindung bringen möchte (beispielsweise ein Twitter- und ein Facebook-Konto). Durch die immer besser werdenden Bildersuch-Routinen wird es immer einfacher, Bilder miteinander in Verbindung zu setzen.

Gefahren: Grooming, Sextortion

Grooming beschreibt die Situation, wo ein Erwachsener versucht mit Hilfe der modernen Kommunikationstechnologie ein Vertrauensverhältnis zu Kindern oder Jugendlichen aufzubauen und sie später zu sexuellen Handlungen zu überreden.

Wenn Sie derartiges Verhalten bemerken sollten, können Sie die Akteure bei der Polizei melden oder auf der Webseite vom ECPAT und unter www.childprotection.lu Hilfe finden.

Anderes illegales Verhalten betrifft den Akt der Sextortion, bei dem Opfer dazu verleitet  werden, sexuelle Handlungen  vor einer Webcam durchzuführen und daraufhin mit diesen Aufnahmen  erpresst werden. Ausgangspunkt von Sextortion ist oft eine Freundschaftsanfrage von einer unbekannten Frau, die dem Opfer Komplimente macht und es dazu bringt das Gespräch ganz oft auf Skype weiterzuführen.

Das Ziel ist hierbei nicht sexueller Kontakt sondern explizit das Ausbeuten und Abzocken der Opfer durch deren Schamgefühl. Die Angreifer versuchen, konventionelle Gefühle von Scham und Anstand gegen ihre Opfer zu verwenden. Die beste Lösung in diesem Fall ist es, nicht auf die Drohungen und Nachrichten ein zu gehen und sofort die Polizei einzuschalten. Weiterhelfen kann auch die BEE SECURE Helpline unter 8002 1234

Accountsicherheit

 

Auf Facebook laufen etliche Informationen zusammen; anders funktioniert ein soziales Netzwerk nicht. Umso wichtiger also, dass das eigene Profil nach bestem Wissen gesichert wird, denn wer die Kontrolle über sein Konto verliert, der verliert automatisch auch alle Kontrolle über die privaten Informationen, die damit in Verbindung stehen.

Anzeigen als

Eine einfache Methode um sicher zu stellen, dass die Einstellungen korrekt vorgenommen wurden ist es, sein eigens Profil als Außenstehenden anzeigen zu lassen. Auf diese Weise lässt sich feststellen, ob persönliche Details öffentlich einsehbar sind oder nicht.

 

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Kamerainformationen

Vorsicht beim Veröffentlichen von Fotos auf Online-Plattformen. Standardmäßig enthalten mit Digitalkameras geschossene Fotos Informationen über den Kameratyp, den Nutzer und etwa auch den Standort in ihrem EXIF-Datenformat. Da sich das EXIF-Datenblatt nur schwer ausschalten lässt ist es wichtig, sich über die Risiken bewusst zu sein. Wie bei der Lokalisierung könnte die Situation entstehen, dass andere Nutzer aus den Dateien der Fotos mehr über den Standort und den Nutzer herausfinden könnten. Das gilt auch, aber nicht nur, für Facebook und andere soziale Netzwerke.

Standortinformationen

Informationen über den momentanen Standort können neuen Posts hinzugefügt werden, daher sollten sich Nutzer darüber im Klaren sein, dass jede zusätzliche Information dazu beiträgt, mehr über den eigenen Aufenthaltsort oder die eigenen Bewegungen zu erfahren. Wer ein Smartphone benützt versendet beispielsweise automatisch seinen Standort bei neuen Posts oder Chatnachrichten, falls die Funktion nicht explizit ausgeschaltet wurde.

Auch hier stellt sich dasselbe Risiko ein wie bei anderen Informationen: Sobald die Standortinformation öffentlich einsehbar und verfügbar wird, wird sie zum potenziellen Sicherheitsrisiko.

Blocken und Melden

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Facebook besitzt einige klare Richtlinien und Verhaltensregeln, denen sich alle Nutzer unterstellen sollten. Sie sind zu finden unter https://www.facebook.com/communitystandards

Nutzer, die die Facebook-Verhaltensrichtlinien eindeutig missachten und aggressives oder bösartiges Verhalten zur Schau stellen können gemeldet und geblockt werden. Diese Nutzer können Sie daraufhin nicht mehr kontaktieren und erhalten auch keine direkte Benachrichtigung über den Block. Wenn Sie sich zum wiederholten Male als Opfer eines Angriffs sehen oder zum wiederholten Male unter persönlichen Angriffen leiden, zögern Sie nicht die Nutzer bei der Polizei zu melden. Bei einer Anzeige bei der Polizei ist es natürlich von Vorteil, wenn man genau belegen kann, wer was wann wo geschrieben oder veröffentlicht hat und daher sind Screenshots eine einfache Methode um Beweise zu sichern. Wichtig ist es, nicht selbst zurückzuschlagen und sich dadurch ebenfalls strafbar zu machen. Die BEE SECURE Helpline 8002 1234 und das KannerJugendTelefon 116 111 sind auch für Sie da. 

 

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Der letzte Punkt kann nicht oft genug wiederholt werden: Es ist absolut das falsche Vorgehen, Trolle und Angreifer aktiv zu bekämpfen und sich mit ihnen anzulegen. Die Aufmerksamkeit wird sie nur weiter aufstacheln und sie in ihren Aktionen bestätigen.

 

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Facebook und Suchmaschinen

Um zu verhindern, dass einzelne Beiträge oder das gesamte Profil bei Resultaten einer Suchmaschine aufgeführt werden, können einzelne Einstellungen vorgenommen werden.

 

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Schwierigkeit: X

Sicherheits- und Privatsphäre-Gewinn: XXX

Einfluss auf Nutzung und Alltag: X

 

Dadurch taucht das eigene Profil nicht mehr bei Suchresultaten von großen Suchmaschinen wie Google, Bing oder anderen auf.

 

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Verbinden des Facebook-Profils mit weiteren Seiten und Anwendungen

Nutzer sollten sich darüber bewusst sein, welche weiteren Anwendungen und Webseiten auf das eigene Profil Zugriff haben oder mit diesem verbunden sind. Mehrere Webseiten bieten inzwischen die Möglichkeit, statt der Einrichtung eines neuen Kontos einfach über das Facebook-Konto auf die Inhalte zu zugreifen – mit dem Resultat, dass sich angegebene Informationen verbinden. Facebook weiß daraufhin über neue Interessen Bescheid, während die Webseiten große Mengen an persönlichen Informationen wie Name oder Geburtsdatum erhalten.

Private Informationen

Facebook-Konten können persönliche Angaben wie Geburtsdatum und –Ort, Namen des Partners oder der eigenen Familienmitglieder, Informationen zum eigenen Studium oder zum jetzigen Arbeitgeber beinhalten, Grenzen gibt es kaum, Probleme gibt es dadurch viele: Die Informationen könnten in falsche Hände geraten und Phishing oder Social Engineering  vereinfachen. Gleichzeitig stellt sich stets das Problem von Cybermobbing, das sich bei öffentlichen Profilen einstellen kann.

Generell gilt, dass Änderungen an den Privatsphäre-Einstellungen große Vorteile bei gleichzeitig geringem Aufwand erbringen. Die alltägliche Nutzung ist auch nur geringfügig beeinflusst.

Schwierigkeit:   XX

Sicherheits- und Privatsphäre-Gewinn: XXX

Einfluss auf Nutzung und Alltag: X

App- und Spiele-Anfragen blockieren

Sie können Anfragen von Freunden und Bekannten blockieren, die Sie zum Spielen und Nutzen von bestimmten Programmen animieren sollen. Auch hier lässt sich individuell einstellen, welche Anfragen empfangen werden können, während störende Benachrichtigungen einfach blockiert werden können.

 

Schwierigkeit: XX

Sicherheits- und Privatsphäre-Gewinn: XX

Einfluss auf Nutzung und Alltag: XXX

 

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Facebook bietet auch die Möglichkeit Apps und Spiele-Anfragen komplett zu blockieren. Wichtig es hier zu wissen, dass laut Facebook „Wenn du die Plattform deaktivierst, kannst du die Facebook-Integrationen in Anwendungen Dritter bzw. auf Webseiten nicht nutzen“.

 

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Freunde absichern

Um die eigene Privatsphäre zu schützen sollten die eigenen Freunde vor neugierigen Augen versteckt werden. Damit verhindert man etwa, dass Unbekannte ein gefälschtes Facebookprofil anfertigen und damit die eigenen Freunde kontaktieren.

 

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Schwierigkeit: X

Sicherheits- und Privatsphäre-Gewinn: XXX

Einfluss auf Nutzung und Alltag: X

 

Auf diese Weise beschützt man sich und andere vor Scam- und Phishing-Angriffen.

 

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Facebook, Anwendungen und Spiele auf Mobilgeräten

Wie am normalen Rechner können auch am Smartphone oder Tablet auf der Facebook-App die Benachrichtigungen über neue Spiele(einladungen) ausgeschaltet oder blockiert werden. Auch hier bietet die Plattform viele Möglichkeiten zur Personalisierung.

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