Go to content
Navigation locale

E-mail

Die E-Mail ist ohne Zweifel die meist genutzte Internetanwendung. E-Mail ist eine Abkürzung aus den Wörtern „electronic mail“ aus dem Englischen, also „elektronische Post“. Dieses System erlaubt den Versand von Nachrichten zwischen Computern, die Zugang zum Internet haben. Das Wort E-Mail bezieht sich also auf die unmittelbare Nachricht.
 
Innerhalb von wenigen Jahren ist die E-Mail zu einem unumgänglichen Kommunikationswerkzeug geworden, sei es in beruflichem oder schulischem Umfeld, aber auch im privaten oder familiären Bereich. So werden täglich Milliarden von E-Mails in der Welt ausgetauscht: für den Austausch von Dokumenten aller Art (Texte, Fotos, Videos), für den Austausch mit Dienstleistern, bekannten und unbekannten Personen, für ein einfaches „OK“, etc.
 
Um E-Mails senden oder empfangen zu können, reichen eine elektronische Adresse und eine auf dem PC installierte oder über Internet abrufbare Mailsoftware (Outlook, Thunderbird, etc.), mit der sich E-Mails abrufen oder versenden lassen. Es ist heute recht einfach, eine E-Mail-Adresse anzulegen, sei es über den eigenen Internetdienstleister oder über Anbieter im Internet wie zum Beispiel Hotmail, GMail oder Yahoo.
 
Nichtsdestotrotz kann sich eine hohe Zahl an E-Mails, die Nutzer empfangen, als unerwünscht erweisen: dies ist der sogenannte Spam. Obwohl meistens harmlos, können doch einige Themen verletzend für den Empfänger sein, oder deren Unwissenheit ausnutzen, um beispielsweise kommerziellen Trickbetrug durchzuführen.
Neben dem kommerziellen Spam können sich ebenfalls E-Mails, die in großer Zahl an eine große Nutzergruppe verschickt werden, als kritisch erweisen, vor allem solche, die Fehlinformationen oder Gerüchte verbreiten. Hier seien besonders die selbsternannten „Solidaritätsketten“ oder auch „Petitionen“ genannt, oder die „Hoax“, also Enten.
Ebenfalls muss man wissen, daß die E-Mail als Werkzeug zur Verbreitung von bösartiger Software genutzt werden kann (Viren, Trojaner und sonstige Malware). Hierzu gehören auch Techniken der Piraterie und Betrügerei, die vor allem unerfahrenen Nutzern schaden, welche sich nicht ausreichend schützen (durch Anitvirus, Anti-Spyware, etc.). Mehr dazu unter Internetsicherheit.
 
Hier finden Sie einige gute Anregungen für den sicheren Umgang mit E-Mails für Sie und Ihre Kinder.
Machen Sie sich auch vertraut mit den Ratschlägen für Kinder und Jugendliche.
 
Wie für jedes Werkzeug sind gewisse Praktiken für eine sichere Handhabung notwendig. Machen Sie sich mit ein paar einfachen Regeln vertraut, um problemlos per E-Mail zu kommunizieren.
  1. Begleiten Sie die jüngeren Kinder bei den ersten Schritten

    • Legen Sie gemeinsam ein erstes E-Mail-Konto an, und nehmen Sie die Gelegenheit wahr, ihren Kindern die verschiedenen Eigenarten und Funktionalitäten dieses Kommunikationswerkzeuges nahezubringen. Konkrete Tipps finden Sie im Kinder-Bereich: Vorsicht bei verdächtigen Mails oder Kettenmails, zum Beispiel.

  2. E-Mail-Dienste extra für junge Nutzer

    • Es gibt spezielle E-Mail-Anbieter für Kinder (zum-mail.de, mail4kidz.de, etc.). Diese Seiten verzichten auf Werbung und bieten besonderen Schutz für Kinder. So sind Anhänge bspw. nicht möglich, Spam wird gefiltert oder es werden nur Nachrichten von Kontakten aus der Kontaktliste zugestellt.

  3. Einfache und transparente Nutzungsregeln!

    • E-Mail-Anbieter bieten Dienstleistungen an, die sich speziell an junge Nutzer richten. Diese Internetseiten haben oftmals viel stärkere Filterwerkzeuge, die beispielsweise nur E-Mails akzeptieren, von denen die Absender bekannt sind.

  4. Seien Sie offen für die Fragen ihrer Kinder

    • Es ist wichtig, dass Fragen zur Vertraulichkeit von Nachrichten im Vorfeld innerhalb der Familie altersadäquat abgeklärt werden.
      • Wer darf ein eigenes E-Mail-Konto haben?
      • Wo darf man ein E-Mail-Konto haben?
      • Sind die E-Mail-Konten richtig geschützt?
      • Wer hat das Recht, wessen E-Mails zu lesen?
      • usw.
    • N.B.: Das Luxemburger Gesetz zur Vertraulichkeit von Korrespondenz gesteht Jugendlichen von mehr als 16 Jahren eine Vertraulichkeit ihrer Korrespondenz zu.

  5. Ermuntern Sie Ihre Kinder, die Ratschläge von BEE SECURE zu beachten.

    • Die E-Mail kann als Mobbingwerkzeug genutzt werden (Beleidigung, Bedrohung, Identitätsdiebstahl). Wie in jeder Mobbingsituation, brauchen Kinder auch bei Cybermobbing die Unterstützung von Erwachsenen. Wir haben eine eigene Rubrik, die sich mit Cybermobbing auseinandersetzt. Hier finden Sie Informationen zum Thema und Hinweise, wie Sie mit konkreten Vorfällen umgehen können.

     

  6. Betrugsopfer? Lassen Sie das nicht mit sich machen!

    • Viele Betrügereien zirkulieren per E-Mail, oder nutzen dieses Werkzeug, um Druck auf Opfer auszuüben. Lassen Sie das nicht mit sich machen! Sie können den Luxemburgischen oder Europäischen Verbraucherschutz – www.ulc.lu oder www.cecluxembourg.lu – kontaktieren. Hier finden Sie im Betrugsfall kompetente Hilfe.
    • Es gibt Betrüger, die Kopien von Internetseiten anlegen (z.B. von Banken oder Dienstleistern), um Sie zur Angabe Ihrer vertraulichen Daten zu verleiten: Ihre Bankdaten, oder schlimmer noch, Ihre Kreditkartennummer.
    • Überprüfen Sie stets, ob die Internetadresse wirklich dem entspricht, was Sie aufrufen wollen (z. B. www.luxenburg.lu anstatt www.luxemburg.lu). Betrüger benutzen solche kleinen Adressänderungen um unachtsame User auf Seiten zu leiten, die der Originalseite täuschend ähnlich sehen.
    • Ist die Verbindung gesichert? Die Adresse sollte mit https:// beginnen und unten rechts in der Statusleiste sollte ein kleines Schloß sichtbar sein. Damit wird eine Verschlüsselung gekennzeichnet.
    • Ein seriöser Dienstleister wird niemals Ihre vertraulichen Daten über eine E-Mail anfragen.

     

  7. Mobbing ist kein Kinderspiel...

    • Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es vorkommen, dass Ihre Kinder Fehler machen oder mehr oder weniger gravierende Probleme mit ihren E-Mails haben: problematische Inhalte, Mobbing, Betrug, Falschinformationen, etc. Wenn die Kinder Ihnen davon erzählen, seien Sie geduldig und aufmerksam, und unterstellen Sie ihnen keine Schuld. Sie werden nur gemeinsam und in Ruhe eine passende Lösung finden. Im Internet wie im richtigen Leben gilt es, Erfahrungen zu sammeln und auch aus Fehlern zu lernen.

  8. Vorsicht mit Phishing!

    • In den Rubriken für Kinder und Jugendliche finden Sie alle Informationen für einen sicheren Umgang mit E-Mails – natürlich auch für Erwachsene.

Termine


Konkrete Ratschläge finden Sie auch im Kinder- und Jugendbereich. schauen Sie sich diese ebenfalls an und geben Sie diese an Ihre Kinder weiter.

Koordiniert von

SNJ Smile

Mit Unterstützung von

ec_ism
  • Ministère de la famille
  • Ministere de l'économie
  • Ministère éducation et formation

Partner


Copyright © BEESECURE