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Computerspiele


Computerspiele haben seit den 90er Jahren einen wahren Höhenflug erlebt, und sind zu einem gesellschaftlichen Phänomen geworden. Dieser Industrie- und Kulturzweig hat die Filmbranche durch seine wirtschaftlichen Bilanzen auf einen zweiten Platz verwiesen.
 
Niemand kann abstreiten, jemals von Playstation, Xbox oder Wii gehört zu haben, oder von portablen Spielkonsolen wie PSP oder Nintendo DS, dem würdigen Nachfolger des Game Boy?
Machen Sie mit BEE SECURE einen kleinen Ausflug in die Welt der Computerspiele.
 
Was spielen die jungen Leute eigentlich?
Es gibt Spiele für jeden Geschmack und für jedes Alter: kleinkindgerechte bunte Spieluniversen oder große Abenteuerspiele, die Nachdenken und gute Reflexe erfordern, und die Simulationen aller Art durchlaufen, sowohl der Tier- als auch der Menschenwelt.
 
Die Welt der Computerspiele ist breitgefächert und es ist für Eltern schwierig, sich einen kompletten Überblick zu verschaffen. Machen Sie Sich ein Bild von den bekanntesten Spiele-Genres.
 
Online-Spiele
Computerspiele bieten mehr und mehr die Möglichkeit des Online-Spiels, vor allem die MMORPG-Spiele (Massivly Multiplayer Online Role Playing Games), die viele Mitspieler einbinden. Mit das bekannteste ist „World of Warcraft“.
 
Online-Spiele eröffnen einige Möglichkeiten, darunter die, niemals mehr alleine spielen zu müssen. Man kann Teams aufstellen (diese nennen sich bei einigen Spielen „Gilde“), um gemeinsam Ziele zu erreichen, oder sich mit anderen Gegnern auseinanderzusetzen.
 
Sind Computerspiele gefährlich?
Computerspiele sind an erster Stelle ein Freizeitvergnügen und können Fähigkeiten fördern wie z.B. Teamgeist oder Auge-Hand-Koordination.
 
Problematisch werden Computerspiele dann, wenn Kinder oder Jugendliche zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbringen oder wenn die Kontrolle ganz verloren geht und eine Abhängigkeit entsteht.  
 
Kinder und Jugendliche sollten ihrem Alter und ihrer Reife angemessene Spiele spielen.
 

Lesen Sie bitte die Ratschläge von BEE SECURE und helfen Sie Ihren Kindern risikofreier zu spielen!

  1. Das ist (k)ein Kinderspiel...

    Achten Sie darauf, dass die Spiele Ihrer Kinder deren Alter angemessen sind.

    • Es gibt Richtlinien zur Computerspielklassifizierung wie z.B. das europäische PEGI-System (die Kennzeichnung ist auf Verpackungen von in Europa verkauften Spielen angebracht), oder das deutsche USK-System. Beide Systeme haben eine charakteristische Kennzeichnung für ein empfohlenes Spielalter. Sie sagen jedoch nur etwas aus über den Inhalt des Spiels, treffen jedoch keine Aussage über den pädagogischen Wert oder die tatsächliche Spielbarkeit.
    • Das PEGI-System nutzt zusätzlich mehrere Bildsymbole zur Kennzeichnung von problematischen Inhalten (Gewalt, rüde Sprache, Angst, Sex, Drogen, Diskriminierung, Glücksspiel, Online-Spiel).
    • Auch wenn diese Systeme ein minimal empfohlenes Spielalter kennzeichnen, so bedeutet dies nicht, dass sie auch tatsächlich dem genannten Alter angemessen sind. Jeder kennt sein Kind am besten ...
    • Nehmen Sie sich die Zeit, die Spiele Ihrer Kinder kennenzulernen. Lassen Sie sich die Spiele von Ihren Kindern erklären oder greifen Sie auf Spiele-Ratgeber (siehe „Links“) zurück. Nur dadurch bekommen Sie einen Eindruck, und können mit Ihren Kindern darüber diskutieren.

     

  2. Stellen Sie Spielregeln auf

    • Versuchen Sie, vorab zu bestimmen, welche Art von Spiel, wie lange, und auch wann Ihre Kinder spielen dürfen. Tipp: im e-Sicherheits-Kit für die Familie finden Sie eine Vorlage.

     

  3. Online-Spiele erfordern besondere Regeln

    • Fordern Sie Ihre Kinder zur Vorsicht auf, wenn diese online spielen. Sobald Ihre Kinder im Internet mit anderen Spielern zusammentreffen, sind sie manchmal in Kontakt mit Unbekannten, die Mitspieler oder auch Gegenspieler sein können. Und nicht alle haben immer das gleiche Alter, die gleiche Sprache, oder auch die gleichen Beweggründe.
    • Bei Online-Spielen gelten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, wenn Kinder auf unbekannte Personen treffen:
      • Keine persönlichen Informationen herausgeben
      • Wenn etwas eigenartig erscheint, den Kontakt mit der betreffenden Person meiden, und mit einem Erwachsenen sprechen
      • Dem Spieladministrator Meldung erstatten, wenn etwas nicht in Ordnung ist.

  4. Computerspiele und Gesundheit: Achten Sie auf ein gesundes Spielumfeld

    • Am Bildschirm spielen heißt, die Augen intensiv anstrengen. Es ist daher empfehlenswert, folgende Richtlinien zu beachten:
      • In einem gut beleuchteten Umfeld spielen.
      • Regelmäßig Pausen machen
      • Nicht mehrere Stunden am Stück spielen, auch wenn es spannend ist.
      • Einen vernünftigen Abstand zum Bildschirm einhalten.
      • Lesen Sie auch unsere Hinweise zu ergonomischen Aspekten in der Rubrik „Gesundheit“. 

  5. Computerspielsucht

    • Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Kind viel zu viel Zeit mit Computerspielen verbringt, dann diskutieren Sie mit ihm, und regen Sie es dazu an, seine Freizeit anders einzuteilen (Freunde treffen, Sport, etc.)
    • Erinnern sie Ihr Kind an die von Ihnen festgelegten Spielregeln zum Thema „Computerspiele“.
    • Man spricht von Suchtverhalten, wenn eine Person das Spiel-Bedürfnis nicht mehr kontrollieren kann, und das Verhalten und die Prioritäten ausschließlich auf Computerspiele ausrichtet. Lesen Sie mehr hierzu im Bereich „Gesundheit“.
    • Wie bei allen anderen Süchten ist es auch hier für die Betroffenen schwierig, einen Weg zurück zu finden. Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Kind sein  Spielverhalten nicht mehr unter Kontrolle hat, können Sie bei der BEE SECURE-Helpline Unterstützung finden.

Termine


PEGI

Das Pegi-System gibt Empfehlungen zu Altersgrenzen und Inhalten von Computerspielen:

Auf der Website der ASBL Anonym Glécksspiller haben Sie die Möglichkeit, mithilfe von 20 Fragen das Spielverhalten einer Person zu überprüfen: Spielercheck.

Koordiniert von

SNJ Smile

Mit Unterstützung von

ec_ism
  • Ministère de la famille
  • Ministere de l'économie
  • Ministère éducation et formation

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