Go to content
Navigation locale

Surfen

Surfen bedeutet in der digitalen Welt : Seiten im Internet besuchen. Und zwar mit Hife eines Browsers. „To browse“ heisst übersetzt „blättern, schmökern“. Ein Browser ist ein Computerprogramm, das Inhalte, die im Internet bereitstehen, auf dem Bildschirm anzeigen kann. Die bekanntesten Browser sind der Internet Explorer (Microsoft), Firefox (Mozilla) und Safari (Apple).
 
Das Surfen im Internet erlaubt den Zugriff auf eine gigantische, täglich wachsende Informationsquelle in zahlreichen Sprachen und verschiedenen multimedialen Ausprägungen.
Seit das Web2.0 allen Internetbenutzer das Mitmachen auf einfache und intuitive Weise ermöglicht, wächst die Anzahl der Internetautoren. Jeder, der über einen Internetanschluss verfügt, kann Inhalte jeglicher Art (Texte, Bilder, Videos, Musik, etc.) veröffentlichen. Und dabei hat die Fantasie kaum Grenzen. In positiver Weise aber leider auch in negativer.
 
Es gibt viele Internetseiten, die nicht vertrauenswürdige, unangemessene oder gar illegale Inhalte verbreiten. Dazu zählen frei zugängliche Pornografie, Darstellung von Kindesmissbrauch, Rechtsextremismus, Verherrlichung von Essstörungen und Gewaltdarstellung. Das Video „Wo ist Klaus?“ gibt hierzu einige Denkanstöße ...
Hierbei können Konflikte mit folgenden Rechtsbereichen entstehen: Urheberrecht,
Persönlichkeits-/Datenschutz, Jugendschutz sowie Betrug.
 
So schnell und selbstverständlich die Jugend das Internet benutzt, so wenig wird das Agieren in der Online-Welt häufig reflektiert. Daher gilt es,  Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren und aufzuklären. Über die nötigen praktischen Fähigkeiten im Umgang mit den Online-Angeboten verfügen die meisten jungen Leute. Sie haben keine Probleme sich im Internet zu bewegen. Jedoch ist ein überlegtes und selbstverantwortliches Handeln zu oft ungeübt.
 
Hierbei können Sie als Eltern Hilfestellungen geben.
  1. Auf dem Laufenden bleiben

    • Wer im Internet unterwegs ist, sollte einige grundlegende Dinge wissen und sich über die aktuellen Trends und Gefahren informiert halten. Dazu gehört an erster Stelle das Sichern des Computers. Nur mit einem gesicherten System sollte man ins Internet gehen, wenn man nicht Opfer von Schad- oder Spionage-Programmen werden möchte.
    • Das Wissen um aktuelle Tricks von Online-Betrügern ist die beste Vorbeugung gegen leichtsinniges Verhalten.
    • BEE SECURE hilft Ihnen dabei, auf dem Laufenden zu bleiben. Schauen Sie doch öfters vorbei!

  2. Entdecken sie das Internet gemeinsam

    • Seien Sie die Person, die Ihr Kind in die Welt des Internets einführt. Kinder brauchen die Unterstützung von Erwachsenen, um Medienkompetenz auf allen Ebenen aufbauen zu können.
    • Der Kinder- und Jugendbereich zu den verschiedenen Themen von BEE SECURE wird Ihnen dabei bestimmt auch eine Hilfe sein.
    • Mit unserem „ e-Sicherheits-Kit für die Familie“ können Sie die Sicherheitsaspekte mit Ihren Kindern auf spielerische und amüsante Art erarbeiten.
    • Das Web gemeinsam zu entdecken ist ein echter Vorteil und wird zweifellos das Teilen künftiger Erfahrungen, ob positiver oder negativer Natur, vereinfachen.

  3. Erstellen Sie mit Ihrem Kind Regeln für die Internetnutzung zu Hause

    • Versuchen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind einen Konsens für die Verhaltensweisen bezüglich der Internetnutzung zu Hause zu erlangen. Hier einige Anhaltspunkte, die Sie in Erwägung ziehen können:
      • Liste der tolerierten Websites und Web-Aktivitäten innerhalb der Familie
      • Liste der Negativbeispiele
      • Tägliche Dauer der Internetverbindung in Stunden
      • Regeln der Verbreitung persönlicher Daten (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail, …)
      • Verhalten gegenüber Fremden in virtuellen Räumen (Chat, E-Mail, Instant Messaging, ...)
    • In unserem „ e-Sicherheits-Kit für die Familie“ finden Sie ein Familienzertifikat auf dem die „Goldenen Regeln“ in ansprechender Weise notiert werden können.

  4. Mit den Kindern im Gespräch bleiben

    • Thematisieren Sie das Internet und seine Anwendungen. Denken Sie daran, dass die positiven Aspekte des Internets die negativen Aspekte übertreffen. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über das, was sie im Internet machen. Einerseits lernen Sie dabei automatisch mehr über die Internet-Gewohnheiten Ihrer Kinder und die neuesten Online-Trends, andererseits können Sie nebenbei Ratschläge für sichere Verhaltensweisen geben.
    • Versuchen Sie dabei Vertrauen aufzubauen. Die Aussicht auf Internet-Verbote kann hier eher hinderlich sein. Ihre Kinder sollten sich jederzeit an Sie wenden, falls es Probleme in der Online-Welt gibt. Vertrauen ist besser als Kontrolle.

     

  5. Haben Sie Geduld mit Ihrem Kind bei der Erkundung des Internets

    Wenn Ihr Kind auf Erwachseneninhalte trifft oder sogar gezielt danach sucht, erinnern Sie sich daran, dass ein Kind naturgemäß neugierig ist und bereit, über die ihm gesteckten Grenzen hinauszugehen. Nutzen Sie diese Gelegenheit als Diskussionsauftakt über diese Inhalte, und erarbeiten Sie eventuell Regeln in Bezug auf derartige Aktivitäten.

  6. Fördern Sie die Entwicklung einer kritischen Einstellung

    Fördern Sie die Entwicklung einer kritischen Einstellung gegenüber Informationsquellen im Internet. Internetnutzer sollten wissen, dass nicht alle Informationen, die im Internet zu finden sind, unbedingt stimmig sind. Erziehen Sie Ihr Kind dazu, die gefundenen Informationen durch den Vergleich mit alternativen, thematisch verwandten Informationsquellen zu prüfen.

     

  7. Positivlisten erstellen und Kindersuchmaschinen benutzen

    Jüngere Kinder müssen keinen Zugriff auf das komplette Internetangebot haben. Daher ist empfehlenswert, Positivlisten im Browser anzulegen, das heisst den Zugriff auf bestimmte Seiten zu beschränken. Auch ist es ratsam, spezielle Kindersuchmaschinen zu benutzen. Diese zeigen die kinderfreundlichen Seiten an und überfordern nicht mit einer Unmenge an Suchergebnissen, die nur entfernt mit dem Suchbegriff zu tun haben.

    Die bekanntesten Suchmaschinen für Kinder sind: www.blinde-kuh.de, www.fragfinn.de, www.helles-koepfchen.de oder www.milkmoon.de.

  8. Filtersoftware einsetzen

    • Als Jugendschutzmaßnahme verhindert Filtersoftware, dass Kinder und Jugendliche Seiten mit ungeeigneten, schädlichen oder illegalen Inhalten aufrufen können. Filter verwenden mathematische, statistische oder datenbankbasierte Verfahren und arbeiten  als Programm oder Modul auf einem Einzelrechner, auf einem zentralen Netzzugang (Proxyserver) oder auf Seite des Anbieters (Provider).

     

  9. Favoriten bzw. Lesezeichen einsetzen

    • Durch das Anlegen von Favoriten bzw. Lesezeichen können kinderfreundliche und pädagogisch wertvolle Seiten zur Auswahl gestellt werden. So müssen die Kinder die Adressen der Seiten nicht selber eingeben und durch falsches Eintippen evtl. schädliche Inhalte aufrufen. Für die ganz jungen Kinder ist dies die sicherste Möglichkeit, auf verschiedene Seiten zuzugreifen.

     

  10. Wo melde ich illegale Seiten?

    Die LISA Stopline bietet die Möglichkeit, illegale Inhalte direkt zu melden: per Telefon unter 8002 6767 oder online auf lisa.lu. Die LISA Stopline arbeitet in einem weltweiten Netzwerk und ist damit in der Lage unmittelbar zu reagieren

  11. An wen kann ich mich wenden im Problemfall?

    Sie können sich jederzeit persönlich an BEE SECURE wenden. Online über unsere Kontaktseite oder telefonisch über die BEE SECURE-Helpline: 26 64 05 44.

  12. Links

  13. Buchtipps

    Generation Internet.

    Die Digital Natives: Wie sie leben - Was sie denken - Wie sie arbeiten

    "... US-Experten preisen es als Grundlagenwerk und Pflichtlektüre für Eltern und Lehrer. Denen will das Buch helfen, die Digital Natives besser zu verstehen. ..." Frankfurter Rundschau Online

     

Termine


Lisa Stopline

Sexueller Missbrauch an Kindern ist ein Verbrechen. Bilder, die solche Taten zeigen, auch! Bei der Lisa-Stopline können User solch illegale Inhalte melden. In enger Zusammenarbeit mit der Polizei  und den internationalen Partner-Hotlines des Inhope-Netzwerkes, verfolgt Lisa-Stopline vorrangig das Ziel, möglichtst schnell die gemeldeten Darstellungen von den Servern verschwinden zu lassen. 

Auf den LuSI-Seiten finden Sie den roten Knopf "Illegale Inhalte melden" zum direkten Aufruf der LISA-Stopline.

 

Koordiniert von

SNJ Smile

Mit Unterstützung von

ec_ism
  • Ministère de la famille
  • Ministere de l'économie
  • Ministère éducation et formation

Partner


Copyright © BEESECURE