Ratgeber für Eltern: Bildschirme in der Familie – Einstellen, aufklären und begleiten

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 Kinder und Jugendliche wachsen in einer Welt auf, in der die Digitalisierung Teil ihres Umfeldes ist. Von klein auf gewöhnt an Internetanwendungen und dank Touchscreens können bereits Kleinkinder Smartphones und Tablets bedienen.

Für Eltern stellen sich in diesem Zusammenhang viele Fragen:

  • Ab wann sollte mein Kind ein eigenes Smartphone besitzen?
  • Gehören Fernseher oder Spielekonsolen ins Kinderzimmer?
  • Wie viel Zeit sollte mein Kind vor Bildschirmen verbringen?
  • Soll mein Kind selbstständig damit umgehen?
  • Wie schütze ich es vor Übergriffen und Cybermobbing?

 Um diese wesentlichen Fragen zu beantworten, veröffentlicht BEE SECURE einen Ratgeber, in dem Eltern praktische Tipps finden, wie sie – einerseits -  digitale Medien selbst verantwortungsvoll nutzen und – andererseits -  die Nutzung der eigenen Kinder positiv organisieren können.

BEE SECURE konnte bei der Ausarbeitung des Ratgebers auf das Fachwissen des europäischen INSAFE Netzwerkes der Safer Internet Center zurückgreifen. Darüber hinaus basiert sich der Ratgeber unter anderem auf Erkenntnisse und Recherchen folgender Organisationen und Spezialisten:

  • die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die 2019 die "Videospielsucht" als psychische Störung anerkannte und deren Merkmale definierte. Die WHO hat außerdem einen Artikel veröffentlicht, in dem Richtlinien für körperliche Aktivität, Bewegungsmangel und Schlaf für Kinder unter fünf Jahren hervorgehoben werden, damit sie gesund aufwachsen können.News_Guide_pour_parents_poster_DE.png
  • Die Wissenschaftler Alicia Blum-Ross und Sonia Livingston von der Abteilung für Medien und Kommunikation der London School of Economics and Political Science (LSE) raten, sich nicht nur auf zeitliche Einschränkungen des Bildschirms zu konzentrieren, sondern sich einen Überblick über alle Aktivitäten – sowohl jene mit als auch ohne Medien - zu verschaffen und hier für eine gesunde Balance zu sorgen, die an die individuellen Bedürfnisse des Kindes angepasst ist.
  • Serge Tisseron, französischer Psychiater und Psychoanalytiker, der 2013 sein Buch "Mit Bildschirmen aufwachsen - Die Regel 3-6-9-12" veröffentlichte. Diese Regel, die immer noch aktuell ist, gibt eine Vorgehensweise über einen Zeitraum von fast 10 Jahren (von 3 Jahren bis 12 Jahren) vor, die aufzeigt, wie Bildschirme in der Familie auf eine positive Art genutzt werden können. Die wesentlichen Inhalte von Serge Tisseron hat BEE SECURE auf einem zentralen Poster zusammengefasst.
  • Sabine Duflo, klinische Psychologin und Familientherapeutin, Expertin zum Thema „Bildschirmnutzung“, Gründerin des CoSE-Kollektivs, und Autorin der Methode „Die 4 Schritte“ (vier Zeiten ohne Bildschirm), Diese Methode verspricht, dass Sie durch das Umsetzen weniger Schritte mehr Zeit für das Zusammenleben in der Familie finden.

Den Ratgeber gibt es in deutscher und französischer Sprache.

Sie können Ihn sich hier umsonst als PDF herunterladen:

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