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Betrügerische E-Mails wieder vermehrt im Umlauf

Smartphone mit Umschlagbild und Symbol zur Vorsicht
Unsplash.com

In letzter Zeit werden der BEE SECURE Helpline viele verdächtige E-Mails gemeldet.

Die Betrüger verpacken Ihre Maschen in alltägliche Situationen, versuchen auf Geld-, Hab- oder Gewinnsucht zu setzen. Dabei machen Sie oft Versprechungen, die zu schön sind, um wahr zu sein. Ferner drohen sie den Empfängern mit Strafen und/oder Rufmord, um ihr Geld zu erpressen.

Wie können diese E-mails aussehen?

Hier sehen Sie einige Beispiele im sinngemäßen Wortlaut:

  • Alltagssituation:
    • Ihr Luxtrust-Token läuft in 24 Stunden ab. Klicken Sie den Link, um zu aktualisieren…
    • Eine Sendung liegt für Sie abholbereit, klicken Sie auf den Link für mehr Details…
  • Gewinnversprechen:
    • Herzlichen Glückwunsch! Sie haben einen Gutschein gewonnen bei Amazon, Cactus etc.
    • Investieren Sie in Bitcoins, Kryptowährungen, Aktien, Forex usw.
  • Drohungen/Erpressungen:
    • Sie haben pornografische Seiten besucht, wir haben Ihre Webcam gehackt und Sie beim Masturbieren gefilmt…
    • Wir haben alle Ihre mobilen Geräte und alle Konten gehackt und Trojaner, Viren, Spyware o.Ä. draufgesetzt…
    • Eine „brigade gendarmerie nationale“ oder „commissariat de police“ beschuldigt Sie Videomaterial vom sexuellen Missbrauch an Minderjährigen im Internet angeschaut zu haben. Um dem Gefängnis zu entgehen, müssen Sie eine Geldbuße bezahlen.

Wie reagiert man auf eine solche E-mail die als Betrug erkannt wird?

Die Betrüger zielen dabei auf zwei Sachen ab: Erstens auf Ihr Geld und Ihre privaten Daten (Vorname, Name, Sozialversicherung, Adresse, Kontakte, E-mail, Bankkonto usw.). Wenn Sie sicher sind, dass es sich um eine Betrugs-E-email handelt:

  1. Klicken und antworten Sie keinsefalls auf die E-Mail, klicken Sie auf keine Links und öffnen Sie keine Anhänge.
  2. Um wiederholten Kontakt zu vermeiden, können Sie den Absender auf eine Blocking-Liste Ihres E-Mail Accounts setzen. Unterschiedliche Anbieter nutzen dafür verschiedene Begriffe: „Junk(-E-Mail)“, „Spam“, „Scam“, „Phishing“ o.ä.
  3. Löschen Sie die betrügerische E-mail.

Sollten Sie bei der Einschätzung Zweifel haben, so rufen Sie die BEE SECURE Helpline 8002 1234. Des Weiteren haben Sie natürlich die Möglichkeit bei der involvierten Quelle, z.B. LuxTrust, Amazon, Cactus etc. nachzufragen, ob es sich bei der E-mail um die Wahrheit bzw. Falschinformation handelt. Dabei suchen Sie bitte den Kontakt manuell im Internet.

Sind Sie dem Betrug anheimgefallen und Sie fragen sich, welche Möglichkeiten Ihnen zu Verfügung stehen, so lassen Sie sich von der BEE SECURE Helpline unter 8002 1234 beraten. Abhängig des Falls stünden Ihnen folgende Möglichkeiten zu Verfügung:

  1. Bei allen betroffenen Konten (E-mail, Soziale Netzwerke, Bankkonten etc.) Passwörter ändern bzw. wiederherstellen.
  2. Zwei-Faktoren-Authentifizierung aktivieren.
  3. Antivirus installieren und die Festplatte auf Viren/Mal-Ware scannen (eventuell vorherige Datensicherung und Festplattenformatierung).
  4. Computer-Experten engagieren.
  5. Nationalen oder europäischen Konsumentenschutz kontaktieren.
  6. Anzeige bei der Polizei erstatten.

 

Allgemein können Sie verdächtige E-Mails über das Anti-Spam und Anti-Phishing Tool SPAMBEE melden und somit nationalen und internationalen Experten zu einer Verbesserung von Spam- und Phishing-Filtern verhelfen. Das SPAMBEE Tool bietet Ihnen außerdem einen nützlichen Schutz vor bekannten Phishing-Webseiten und gibt Ihnen auf Wunsch außerdem Rückmeldung darüber, ob eine gemeldete E-Mail zur Kategorie SPAM oder Phishing gehört.

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